Bundesliga

Matchwinner Beier: Matarazzo gibt die entscheidenden Tipps

TSG-Angreifer trifft in Dortmund doppelt

Beier Hoffenheims Matchwinner: Matarazzo gibt die entscheidenden Tipps

"Ich habs dir doch gesagt", scheint Pellegrino Matarazzo Maximilian Beier nach Spielende zuzuflüstern.

"Ich habs dir doch gesagt", scheint Pellegrino Matarazzo Maximilian Beier nach Spielende zuzuflüstern. IMAGO/TSG 1899 Hoffenheim

Maximilian Beier findet bei der TSG Hoffenheim langsam wieder zurück zu seiner starken Form der ersten Saisonphase, als ihm in acht Spielen sechs Treffer gelangen - danach traf er aber genau so viele Partien nicht. Erst am 18. Spieltag beim 2:3 in Freiburg und zwei Wochen später beim 2:2 in Wolfsburg durfte der 21-Jährige wieder jubeln - nur nicht über einen Sieg. Drei Spieltage später klappte es für die Kraichgauer nach acht erfolglosen Versuchen auch mal wieder mit einem Dreier.

Beim 3:2-Auswärtssieg in Dortmund setzte sich Beier mit seinen Saisontreffern neun und zehn nicht nur an die Spitze der internen Torjägerliste, sondern schwang sich auch zum Matchwinner auf. Mit seinem Doppelpack drehte Beier in der zweiten Hälfte die Partie - sein erster in der Bundesliga.

Wer nicht schießt, kann auch nicht treffen.

Maximilian Beier

Trotzdem freute sich Beier mehr über den ersten Sieg im Jahr 2024 - wohlwissend, dass es ein wichtiger war. Die Freude über den Doppelpack konnte der Angreifer dann bei DAZN aber doch nicht ganz verstecken: "Ist schon schön, hört sich gut an", so Beier, der mit einem Schmunzeln anfügte, dass sein entscheidendes 3:2, das durch Nico Schlotterbeck entscheidend abgefälscht wurde, "auch so reingegangen" wäre. Aber: "Wer nicht schießt, kann auch nicht treffen, also habe ich es probiert und er ist zum Glück reingegangen."

"Gesagt, wie ich zu Chancen komme"

Einen großen Anteil an den Treffern hatte auch Trainer Pellegrino Matarazzo, der unter der Woche unter anderem mit Beier Einzelgespräche geführt hatte. "Er hat mir nochmal gesagt, wie ich zu meinen Chancen komme gegen Dortmund. Er hat mir aufgezeigt, wenn ich lange die Mitte halte und die Bälle bekomme, dass ich dann in mein gewohntes Eins-gegen-eins komme und mir so die Chancen kreieren kann." Mit Erfolg!

Auch der Matchplan sei gut gewesen. "Direkt vorne draufzugehen und zu pressen", lautete dieser, verriet Beier - und er ging in Minute zwei, als Ihlas Bebou in einen schlechten Pass von Emre Can auf den zögernden Schlotterbeck gespritzt war und auf 1:0 gestellt hatte, direkt auf. Danach steigerte sich aber der BVB und drehte bis zur Pause gegen in dieser Phase recht passive Hoffenheimer die Partie. Nach dem Seitenwechsel fanden die Kraichgauer dann zurück zu ihrem Pressing. Beier hätte schon in Minute 57 einen Fehlpass von Julian Ryerson bestrafen müssen, holte das dann wenige Minuten später nach.

Etwas hatte der Angreifer dann aber doch noch auszusetzen und zwar, "dass wir dann zwei Tore durch Standards bekommen, daran müssen wir arbeiten".

sts

Bilder zur Partie BV 09 Borussia Dortmund gegen TSG 1899 Hoffenheim