2. Bundesliga

Bei Funk und Avevor stehen die Zeichen auf Abschied

St. Pauli: Quartett hat unterschrieben, Quintett geht

Bei Funk und Avevor stehen die Zeichen auf Abschied

Daniel Ginczek kehrt St. Pauli den Rücken, Manager Rachid Azzouzi arbeitet an den Transfer-Coups für die Saison 2013/14.

Daniel Ginczek kehrt St. Pauli den Rücken, Manager Rachid Azzouzi arbeitet an den Transfer-Coups für die Saison 2013/14. imago

Marcel Halstenberg, Marc Rzatkowski, Christopher Nöthe und Bernd Nehrig sind die Spieler, mit denen Azzouzi bereits feste Verträge aushandeln konnte und die beim Neuaufbau der Kiez-Kicker in der kommenden Saison mithelfen sollen.

Auf der anderen Seite verzeichnen die Hanseaten aller Voraussicht nach auch die Abgänge von fünf Leihspielern. Torjäger Daniel Ginczek, mit seinen 18 Saisontoren quasi die Lebensversicherung der Kiez-Kicker, wird sich wohl dem 1. FC Nürnberg anschließen. "Wir hätten Ginni gerne behalten, allerdings war es finanziell für uns nicht darstellbar. Ginni hat sich in der letzten Saison sehr gut entwickelt und mit seinen Toren einen erheblichen Anteil am Klassenerhalt gehabt. Er wird sicherlich seinen Weg machen", erklärte Sportdirektor Rachid Azzouzi.

Trainersteckbrief Frontzeck
Frontzeck

Frontzeck Michael

Spielersteckbrief Ginczek
Ginczek

Ginczek Daniel

Spielersteckbrief Funk
Funk

Funk Patrick

Spielersteckbrief Avevor
Avevor

Avevor Christopher

FC St. Pauli - Vereinsdaten
FC St. Pauli

Gründungsdatum

15.05.1910

Vereinsfarben

Braun-Weiß

Leihgeschäft in Zukunft nur zweite Option

Bei zwei weiteren Akteuren herrscht zwischen den Parteien seit längerer Zeit Funkstille: "Bei Paddy gehe ich davon aus, dass er nach Stuttgart zurückgeht, da es vom VfB noch keine Rückmeldung auf unser vor längerer Zeit abgegebenes Angebot gab", kommentierte der Sportdirektor hinsichtlich Patrick Funk. Und auch für Christopher Avevor steht die Rückkehr zu Stammverein Hannover 96 bevor. "Seitdem Jörg Schmadtke nicht mehr für Hannover arbeitet, gab es keinen Kontakt mehr zwischen den Vereinen." Über Avevors Berater habe er erfahren, dass der Verteidiger erst einmal zurück nach Hannover kommen soll, so Azzouzi weiter.

Bei Akaki Gogia besteht von Seiten der Hamburger kein Interesse an einer Weiterbeschäftigung, der Leihspieler wird zum VfL Wolfsburg zurückkehren. Und auch bei Joseph-Claude Gyau (TSG Hoffenheim) hat der FC St. Pauli darauf verzichtet, die Option auf ein weiteres Jahr zu ziehen.

Wie der St. Pauli-Manager verlauten ließ, soll die Form des Leihgeschäfts bei den Kiez-Kickern in Zukunft nicht mehr die erste Option sein. Azzouzi: "Das ist eines der grundsätzlichen Probleme bei Leihspielern. Am Ende der Leihe hat man es nicht mehr selbst in der Hand, sondern muss sich nach dem Klub richten, der den Spieler verliehen hat. Wir streben deshalb in Zukunft an, auf Leihspieler zu verzichten, sofern dies möglich ist, um diese Form der Abhängigkeit zu vermeiden."