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French Open: Rumänin Begu entschuldigt sich für Schlägerwurf

Rumänin traf ein Kind auf der Tribüne

Begu entschuldigt sich für Schlägerwurf

Entschuldigung beim getroffenen Kind: Irina-Camelia Begu (im Vordergrund).

Entschuldigung beim getroffenen Kind: Irina-Camelia Begu (im Vordergrund). Getty Images

Begu hatte bei ihrem Drittrundensieg gegen die Russin Ekaterina Alexandrova am Donnerstag Anfang des dritten Satzes ihren Schläger auf den Boden geworfen. Von dort flog er im hohen Bogen auf die kleine Zuschauertribüne des Court 13 und traf ein dort sitzendes Kind leicht.

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"Es war ein unangenehmer Moment für mich, deshalb möchte ich nicht so viel dazu sagen. Ich möchte mich einfach entschuldigen", sagte Begu. Nach der Partie posierte sie mit der Familie für ein Foto. "In meiner ganzen Karriere ist mir so etwas noch nicht passiert, von daher kann ich nur sorry sagen."

Kind bleibt unverletzt

Begu erhielt eine Verwarnung, disqualifiziert wurde sie aber nicht. Der serbische Weltranglisten-Erste Novak Djokovic war bei den US Open 2020 ausgeschlossen worden, nachdem er mit einem Ball unabsichtlich eine Linienrichterin getroffen hatte. "Der Grand-Slam-Supervisor hat mit den Eltern gesprochen. Die Eltern haben bestätigt, dass es dem Kind gut geht und es nicht verletzt ist", begründete Turnier-Schiedsrichter Remy Azemar in einem Statement die Entscheidung.

dpa

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