Bundesliga

So lief der 8. Bundesliga-Spieltag: Bayerns Ausrufezeichen

Bundesliga, 8. Spieltag: Freiburg im Pech - VfB trotzt Corona-Flut

Bayerns fünffaches Ausrufezeichen - Haaland hilft Dortmund

Die Bayern Lewandowski und Müller sowie BVB-Torjäger Haaland.

Die Bayern Lewandowski und Müller sowie BVB-Torjäger Haaland. imago images (2)

Laursens schöner Volleyschuss rettet Bielefeld einen Zähler

Zum Abschluss des 8. Spieltags duellierten sich Augsburg und Arminia Bielefeld am Sonntagabend. Der FCA wirkte zunächst mutiger und zielstrebiger im Spiel nach vorne und belohnte sich nach einer Ecke, die Oxford wuchtig einköpfte. Die Ostwestfalen kamen im zweiten Abschnitt etwas besser in die Gänge, insofern war das 1:1 durch Laursens schönen Volleyschuss durchaus verdient. Die Weinzierl-Elf markierte im Anschluss noch zwei Tore, doch beide Treffer fanden zu Recht keine Anerkennung. Bielefeld darf sich dank der Leistungssteigerung über den Punkt freuen, die Kramer-Elf bleibt aber weiterhin ohne Sieg.

FC Bayern zeigt Leverkusen alle Grenzen auf

Das Topspiel des 8. Spieltags am Sonntagnachmittag zwischen Bayer 04 Leverkusen und dem FC Bayern war eine glasklare Angelegenheit zugunsten des Rekordmeisters. Lewandowski traf mit der ersten Chance (4.) und verunsicherte damit die Seoane-Elf nachhaltig. Den nächsten Treffer markierte der FCB-Torjäger zwar erst in der 30. Minute, doch dieses Gegentor setzte der Leverkusener Mannschaft derart zu, dass die Münchner binnen drei Minuten auf 5:0 davonzogen. Immerhin "entschied" der Werksklub den zweiten Durchgang für sich und markierte durch Schick den Ehrentreffer zum 5:1-Endstand. Die Nagelsmann-Elf grüßt damit weiterhin von ganz oben, neuer Zweiter ist der BVB.

Sonntagsschüsse von Mavropanos und Hofmann

Der VfB Stuttgart verdiente sich am Samstagabend trotz des Corona-geschwächten Kaders ein 1:1 in Mönchengladbach. In eine frühe Drangphase der Borussia hinein gingen die Schwaben durch einen Sonntagsschuss von Mavropanos in Führung (15.), die Hofmann kurz vor der Pause durch einen nicht minder sehenswerten Schuss egalisierte (42.). Nach dem Seitenwechsel war die Mannschaft von Adi Hütter nicht zwingend genug und verpasste damit den Sprung auf Rang 6.

Stuttgarts Torschütze Konstantinos Mavropanos.

Stuttgarts Torschütze Konstantinos Mavropanos. imago images/Jan Huebner

BVB setzt das Topduo unter Druck

Borussia Dortmund hat am Samstagnachmittag durch ein 3:1 gegen Mainz 05 vorübergehend die Tabellenführung übernommen: Beim Comeback von Haaland legte Reus mit seinem fulminanten Linksschuss einen Blitzstart hin (3.), den Bellingham Sekunden vor der Pause beinahe veredelt hätte. Nach dem Seitenwechsel war es dann Haaland höchstselbst, der einen Elfmeter nach VAR-Einsatz zum 2:0 nutzte (54.). Spannung kam nach Burkardts Anschlusstreffer (87.) nur kurz auf, weil Haaland in der Nachspielzeit den Doppelpack schnürte (90.+4).

Ekkelenkamp verschafft Dardai Luft

Nach dem euphorisierenden Sieg in München hat Eintracht Frankfurt derweil einen neuerlichen Rückschlag hinnehmen müssen: Im eigenen Stadion riss die Serie von saisonübergreifend 22 Heimspielen ohne Niederlage, Hertha BSC entführte beim 2:1 überraschend drei Punkte vom Main. Richter brachte die Gäste aus der Hauptstadt bereits nach sieben Minuten mit seinem ersten Bundesligatreffer für die Alte Dame in Führung, nach dem Seitenwechsel brauchte Joker Ekkelenkamp nach Einwechslung nur zwei Minuten (63.). Paciencias Anschlusstreffer vom Punkt blieb wirkungslos (78.). 

Freiburg bei Stadion-Premiere im Pfosten-Pech

Der SC Freiburg bleibt zwar das einzig ungeschlagene Bundesligateam, kam gegen Leipzig aber nicht über ein 1:1 hinaus. Im ersten Heimspiel im Europa-Park-Stadion hatten die Breisgauer das 1000. Bundesliga-Tor fest im Blick, doch Jeong (12.) und Höler (45., Pfosten) fehlte das nötige Quäntchen Glück. Das hatten die Sachsen, die per schmeichelhaftem Forsberg-Elfmeter den ersten Treffer im neuen Stadion erzielten (32.). Im zweiten Abschnitt legten die Hausherren eine Schippe drauf, kamen durch Jeong auch zum Ausgleich (64.), Höflers Distanzschuss klatschte aber Sekunden vor Schluss nur an den Pfosten (90.).

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Awoniyi bricht in Köpenick den Bann

Union Berlin hat zum ersten Mal in der Bundesliga gegen den VfL Wolfsburg gewonnen: Das 2:0 brachte nach der Pause Torjäger Awoniyi auf den Weg (49.), Joker Becker machte sieben Minuten vor Schluss den Deckel drauf. Lukebakio sorgte mit seinem Pfostenschuss für eines der wenigen Wolfsburger Highlights (25.). Union blieb damit auch im 21. Heimspiel in Folge unbesiegt.

Bochum gewinnt das Kellerduell in Fürth

Im Tabellenkeller hat der VfL Bochum einen Befreiungsschlag gelandet: Durch das 1:0 bei Schlusslicht Fürth steht der Revierklub mit sieben Punkten nun auf Rang 15. Für den knappen 1:0-Erfolg brauchte es einen Standard, den Kapitän Losilla in die Maschen köpfte (80.). Die Fürther warten dagegen weiter auf ihren allerersten Heimsieg in der Bundesliga.

Bebou & Co. schießen Köln mit 5:0 ab

Am Freitagabend hatte der 1. FC Köln nach bemerkenswertem Saisonstart einen ersten herben Dämpfer unter Trainer Steffen Baumgart hinnehmen müssen. Ohne den verletzten Skhiri und den erkrankten Hector ging der FC bei der TSG Hoffenheim mit 0:5 unter. Während Bebou (31./49.), Baumgartner (51.), Geiger (74.) und - erstmals in der Bundesliga - Posch (87.) trafen, ging der eigentliche Torjäger Kramaric leer aus, glänzte aber mit vielen guten Szenen und zwei direkten Vorlagen. Die TSG ist damit bis auf einen Punkt an die Kölner herangerückt.

Spieltagsbilder 8. Spieltag 2021/22