Bundesliga

Bayern vermeldet Mazraoui-Transfer: "Er brennt"

"Hatte Angebote aus ganz Europa"

Bayern vermeldet Mazraoui-Transfer: "Er brennt"

Nächster Bayern-"Baustein": Noussair Mazraoui.

Nächster Bayern-"Baustein": Noussair Mazraoui. IMAGO/ANP

Nur die Vollzugsmeldung hatte noch gefehlt, jetzt ist sie da: Rechtsverteidiger Noussair Mazraoui (24) wechselt, wie vom kicker bereits vor zwei Wochen vermeldet, ablösefrei von Ajax Amsterdam zum FC Bayern. Am Dienstag informierten auch die Münchner über ihren ersten Sommerneuzugang.

"Noussair Mazraoui ist der nächste Baustein, um unsere Mannschaft weiter gezielt zu verstärken", sagt Vorstandschef Oliver Kahn in der zugehörigen Pressemitteilung. "Für die neue Saison haben wir uns wieder große Ziele vorgenommen, und Spieler wie Noussair Mazraoui erweitern unsere Möglichkeiten. Wir freuen uns sehr, mit ihm gemeinsam auch in der Champions League wieder anzugreifen und wollen mit ihm in den nächsten Jahren viele Erfolge feiern."

Mazraoui: "Ich hatte gleich ein gutes Gefühl"

Der zwölfmalige marokkanische Nationalspieler erhält beim Rekordmeister einen Vertrag bis 2026. "Ich hatte gleich bei den ersten Gesprächen mit dem FC Bayern ein gutes Gefühl und freue mich, zu einem der größten Vereine von Europa zu wechseln", sagt das Ajax-Eigengewächs, das im niederländischen Leiderdorp geboren wurde. "Ich habe mich für diesen Klub entschieden, weil ich hier die größten Titel gewinnen kann." Mit Ajax wurde er dreimal Meister und zweimal Pokalsieger.

Trainer Julian Nagelsmann hatte bereits berichtet, wie schnell die Bayern Mazraoui überzeugt und den Transfer "eingetütet" hatten. Sportvorstand Hasan Salihamidzic verrät nun: "Er hatte Angebote aus ganz Europa und hat sich für uns entschieden, weil wir einen klaren Plan mit ihm haben und mit ihm große Ziele erreichen wollen."

Bei den Bayern soll Mazraoui - als Pendant zu Linksverteidiger Alphonso Davies - "über die rechte Seite offensiv viel Druck" machen, so Salihamidzic. Und: "Uns gefällt auch seine Mentalität sehr: Er brennt für diese Herausforderung beim FC Bayern."

jpe

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