Bundesliga

Bayern und Wolfsburg eröffnen Büros in China

Münchner Präsenz in Shanghai - VfL in Peking

Bayern und Wolfsburg eröffnen Büros in China

Bayern-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge (6. v. r.) bei der Eröffnung des Büros in Shanghai.

Bayern-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge (6. v. r.) bei der Eröffnung des Büros in Shanghai. Bayern München

Rund 120 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien waren geladen, als der FC Bayern, vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge, Vorstand Jörg Wacker sowie die beiden Markenbotschafter Giovane Elber und Bixente Lizarazu, feierlich das Büro in Chinas Metropole, in dem der FCB bereits seit September 2016 unter der Leitung von Rouven Kasper aktiv ist, eröffnete.

"Wir freuen uns, dass wir nach den USA nun auch in Shanghai mit einem eigenen Büro vertreten sind. Dadurch können wir den Austausch mit den Fans, mit Klubs, mit Verbänden und anderen Institutionen weiter intensivieren. Wir haben in China auf unseren Reisen bislang stets wunderbare Erfahrungen gemacht und gespürt, welch hohes Ansehen unser Klub hier genießt", so Rummenigge.

Wacker, Vorstand für Internationalisierung und Strategie, ergänzte: "Wir haben in China mit aktuell schon über 136 Mio. Followern eine breite Fanbasis, mit der wir ab sofort noch stärker in den Dialog gehen wollen."

Auch Wolfsburg steigt ein

Den Einstieg in den Fußball-Markt China machte auch der VfL Wolfsburg perfekt und plant vom Boom im Reich der Mitte zu profitieren. "Wolfsburg hat sich bereits in den vergangenen Jahren in China etabliert und genießt dort hohes Ansehen", meinte Thomas Röttgermann am Mittwoch bei der Eröffnung der ersten Auslands-Repräsentanz der Niedersachsen.

Prof. Dr. Dr. Jochem Heizmann und Thomas Röttgermann

Scherenschnitt: VW-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Dr. Jochem Heizmann und VfL-Geschäftsführer Thomas Röttgermann. VfL Wolfsburg

Der VfL-Geschäftsführer strich die große Bedeutung Chinas heraus und sprach von einer "einzigartigen Kombination aus enormer Euphorie für den deutschen Fußball, geballter Wirtschaftskraft und großem staatlichen Interesse am Fußballsport". Mit der Niederlassung in Peking werde Wolfsburg seinen Beitrag zu einer "Verankerung der Bundesliga in China leisten".

Und hat viel Arbeit vor sich: In Sachen sozialer Netzwerke stellt sich die nach Vereinsangaben mit einer Million bezifferte Zahl der Fans noch eher bescheiden dar.

jch