Bundesliga

Bayern und Lewandowski nehmen magische Marken

Startrekord für Bayern - Pole freut sich über die 100

Bayern und Lewandowski nehmen magische Marken

100 Bundesligatore bejubelte Robert Lewandowski zwischenzeitlich in Mainz - nun sind es gar 101.

100 Bundesligatore bejubelte Robert Lewandowski zwischenzeitlich in Mainz - nun sind es gar 101. Getty Images

Er war vorbereitet: Robert Lewandowski zog sein Trikot hoch, darunter enthüllte der Pole ein schwarzes T-Shirt mit der roten Zahl 100. So jubelte Lewandowski über Bayerns 1:0 in Mainz, seinen 100. Treffer in der Bundesliga. Später ließ er noch seinen 101. folgen. Am Ende gewannen die Bayern locker mit 3:0, ohne dass sie ihr volles Leistungsvermögen abrufen mussten.

Lewandowski: "Man muss immer dran glauben"

Angesprochen auf seinen vorbereiteten Jubel erklärte der Angreifer bei Sky: "Man muss immer dran glauben, dass das Tor fällt." Das haben auch die Bayern beherzigt - obwohl sie zuvor 50 Minuten lang nicht sonderlich inspiriert gegen gut eingestellte Mainzer agiert hatten. Dass nicht alles rosig war im Spiel der Münchner, das war auch Lewandowski nicht entgangen: "In der ersten Halbzeit war es nicht so einfach, aber nach dem ersten Tor konnten wir weiter machen und das zweite erzielen. Nach dem 3:0 war klar, dass wir heute gewinnen." Kapitän Philipp Lahm erklärte: "In der zweiten Halbzeit hat man gemerkt, dass die Kräfte der Mainzer nachlassen. Da hatten wir mehr Räume. Und wir haben die Qualität, das auszunutzen."

In der Tat fingen sich die 05er binnen 17 Minuten drei Treffer - im Gegensatz zu seiner Fünf-Tore-Gala gegen Wolfsburg knipste Lewandowski diesmal binnen zwölf Minuten nur doppelt, zum schnellen Knock-out reichte es dennoch. Sieben Tore in zwei Spielen, eine schier unfassbare Marke, die Lewandowski aufgestellt hat. Das weiß auch er: "Das war ein unglaublicher Abend, ein unglaubliches Spiel, und heute habe ich wieder zwei Tore geschossen. Du musst immer Gas geben und wenn du dran glaubst, bekommst du deine Chance und erzielst vielleicht das Tor."

Vergleich mit Gerd Müller

Das macht er derzeit historisch gut; so gut, dass schon erste zarte Vergleiche mit Gerd Müller laut werden. Lewandowski ist der erste Spieler seit dem "Bomber", der zehn Tore nach sieben Spieltagen erzielte. "Nein, nein, nein", antwortete der ehemalige Dortmunder auf die entsprechende Frage, ob er schon ein wenig an dessen 40 Tore aus der Spielzeit 1971/72 denken würde.

Unabhängig davon: Es läuft derzeit in München, nicht nur beim Stürmer, sondern auch beim Team. Das 3:0 in Mainz bedeutete den siebten Sieg im siebten Saisonspiel, Startrekord! Der FCB übertrifft aktuell seine eigene Bestleistung aus der Saison 2012/13, in der nach sieben Spieltagen auch 21 Punkte, aber "nur" 21:2 Tore zu Buche standen (aktuell lautet die Torbilanz 23:3). Und nächste Woche steht das Topspiel gegen den BVB an. Sicherlich möchte Lewandowski auch gegen seinen Ex-Verein gerne das ein oder andere Tor erzielen.

atr

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