Champions League

Bayern-Boss folgt auf Agnelli: Rummenigge im Exekutivkomitee der UEFA

Auch DFB-Vize Koch bestätigt - Neue Aufgabe für Peter Peters

Bayern-Boss folgt auf Agnelli: Rummenigge im Exekutivkomitee der UEFA

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge rückt nun ins Exekutivkomitee der UEFA auf.

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge rückt nun ins Exekutivkomitee der UEFA auf. picture alliance

Der Vorstandschef des FC Bayern München zog am Dienstag als Vertreter der Europäischen Club-Vereinigung ECA in das Gremium ein.

Er folgt dort auf Andrea Agnelli, der wegen des Streits um eine neue Super League den Posten räumen musste. Der Italiener soll Vize-Präsident der neuen Super League werden.

Rummenigges Amtszeit läuft bis 2024, zum Jahreswechsel gibt er seinen Posten als Vorstandsvorsitzender beim deutschen Rekordmeister auf.

Rummenigge hatte dem Exekutivkomitee bereits von 2016 bis 2017 angehört, sich dann aber zugunsten Agnellis zurückgezogen. Von Januar 2008 bis 2017 war der heute 65-Jährige auch Vorsitzende der ECA.

Rummenigge als Unterstützer Ceferins

In der verbittert geführten Auseinandersetzung zwischen UEFA und den zwölf Super-League-Gründern gilt Rummenigge auch als Vertrauensmann für UEFA-Präsident Aleksander Ceferin. Der Slowene lobte Rummenigge auf dem derzeit in Montreux stattfindenden UEFA-Kongress als einen "fantastischen Ehrenvorsitzenden der European Club Association".

Koch im Amt bestätigt - zwei deutsche Vertreter im UEFA-Exko

Mit der Ernennung Rummenigges sitzt der deutsche Fußball nun wieder mit zwei Vertretern in der UEFA-Exekutive, denn DFB-Vizepräsident Rainer Koch wurde für vier weitere Jahre bestätigt. Der 62-Jährige war einer von neun Kandidaten für acht vakante Plätze und erhielt bei der Wahl 47 Stimmen. Der Jurist und Vertreter der Amateurfußballer im DFB hatte im März 2020 in der UEFA-Exekutive den Posten von Reinhard Grindel übernommen. Dieser war knapp ein Jahr zuvor von seinen internationalen Ämtern und vom Posten als DFB-Chef zurückgetreten.

FIFA-Council: Neue Aufgabe auch für Peter Peters

Ein weiterer deutscher Funktionär schaffte es in den Council des Weltverbandes FIFA, da DFB-Vizepräsident Peter Peters in Montreux in das Gremium gewählt wurde. Der frühere Finanzchef von Schalke 04 war einer von vier Kandidaten für vier vakante Plätze für UEFA-Gesandte im Council. Seit dem Grindel-Rücktritt im April 2019 war kein deutscher Funktionär im FIFA-Rat. Die UEFA hatte den Posten zunächst mit dem französischen Verbandschef Noël Le Graët besetzt.

bst