Bundesliga

FC Bayern bangt um Robert Lewandowski - verletzt gegen Andorra

Torjäger im Nationaltrikot mit Knieproblemen ausgewechselt

Bayern bangen um Lewandowski

Eis auf dem Knie: Robert Lewandowski nach seiner Auswechslung gegen Andorra.

Eis auf dem Knie: Robert Lewandowski nach seiner Auswechslung gegen Andorra. imago images

Zusammen mit einigen anderen führt Robert Lewandowski auch in der frisch gestarteten WM-Qualifikation die Torjägerliste schon wieder an. Mit seinem Doppelpack beim 3:0 gegen Andorra am Sonntag erhöhte der Kapitän der polnischen Nationalmannschaft sein Torkonto am zweiten Spieltag bereits auf drei Treffer (gleichauf etwa mit Österreichs Sasa Kalajdzic oder Türkeis Burak Yilmaz). Das Feld verließ er kurz danach aber nicht freiwillig.

Bereits in der 63. Minute humpelte Lewandowski mit Problemen am rechten Knie vom Feld. Im Strafraum war ihm ein Gegenspieler unglücklich aufs Bein gefallen. Wenig später saß der Torjäger des FC Bayern mit einer kühlenden Eis-Bandage ums Knie auf der Bank.

Hoeneß: "Erste Prognosen nicht ganz so schlimm"

Wie schlimm es Lewandowski erwischt hat, soll eine Untersuchung am Montag klären. Sein Nationaltrainer Paulo Sousa berichtete auf seiner Pressekonferenz lediglich von Knieschmerzen bei seinem Stürmer. Polen, das mit einem 3:3 in Ungarn in die WM-Qualifikation gestartet war, trifft am Mittwoch (20.45 Uhr, LIVE! bei kicker) in Wembley im vermeintlichen Topspiel der Gruppe I auf England.

In München sind die Sorgen um Lewandowski aber mindestens genauso groß. "Mir ist gerade das Herz stehen geblieben", sagte RTL-Experte Uli Hoeneß beim Blick auf die Szene, in der sich Lewandowski verletzt hat. Nach einigen Telefonaten konnte der langjährige Bayern-Präsident immerhin verkünden: "Die ersten Prognosen sind nicht ganz so schlimm."

jpe

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