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Bayer schlägt die Bulls

Masters-Cup: Frühes Aus für den Titelverteidiger

Bayer schlägt die Bulls

Jubel mit Pokal: die Turniersieger von Bayer 04 Leverkusen.

Jubel mit Pokal: die Turniersieger von Bayer 04 Leverkusen. FD21

Doch auch Leverkusen tat sich in der Gruppenphase zunächst schwer: In der Vorrunde reichte es nach zwei Remis und einer Niederlage in der Gruppe A nur für Rang drei. Gruppensieger wurde der FC Basel, der den besten Torschützen des Turniers in den eigenen Reihen hatte: Albian Ajetti durfte sich mit zehn Treffern über die begehrte Trophäe freuen.

Salzburg mit starkem Auftakt

Die Gruppe B wurde vom späteren Finalisten Salzburg bestimmt. Die Österreicher ließen keinen Punkt liegen und zogen ungeschlagen in die Zwischenrunde ein. Um den dritten Rang gab es ein packendes Duell zwischen Bayern München und dem Lokalmatador FV Nußloch: Beide Teams gingen ohne Punkt in den direkten Vergleich, der 1:1 endete. Damit kamen die Hausherren dank des besseren Torverhältnisses zur Freude der zahlreich erschienenen Fans weiter.

Der Karlsruher SC entschied die Gruppe C für sich und setzte sich mit zwei Siegen und einer Niederlage an die Spitze. Werder Bremen wurde dank einer sehr guten Torhüterleistung Dritter. Daher wurde Florian Klingmann, der Keeper der Hanseaten, am Ende des Turniers von den Trainern zum besten Torhüter gewählt. Slavia Prag blieb ohne Punkt und schied daher aus.

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Aus für den Titelverteidiger

Für einige Überraschungen sorgten die Teams der Gruppe D. Hier schied der Titelverteidiger Bröndby Kopenhagen sang- und klanglos ohne Punkt und ohne Tor aus. Der Sieger des Qualifikationsturniers, der SV Nürnberg-Süd hingegen erwischte einen guten Tag und sicherte sich mit Siegen gegen Schalke und gegen Bröndby den zweiten Rang.

In der Zwischenrunde, die in vier Dreiergruppen ausgetragen wurde, setzten sich Basel, Salzburg, Leverkusen und Hoffenheim mit jeweils zwei gewonnenen Partien als Gruppensieger durch und zogen somit ins Halbfinale ein. Besonders beeindruckte dabei Basel, das als einziges Team in der Zwischenrunde ohne Gegentreffer blieb.

Basel schafft Sprung auf das Treppchen

Im Halbfinale war für die Schweizer dann aber Endstation: Gegen Salzburg verlor der FC mit 1:2. Das zweite Semifinale gewann Bayer Leverkusen mit 3:1 gegen 1899 Hoffenheim. Im Spiel um Platz drei zwischen Basel und der TSG durften die Schweizer jubeln. Sie schafften mit einem 4:2-Erfolg den Sprung auf das Treppchen.

Spieler des Turniers kommt aus Salzburg

Im Finale setzte sich Leverkusen dann mit 4:0 deutlich gegen Red Bull Salzburg durch. Doch auch wenn es nur für Rang zwei reichte, durften die Österreicher dennoch jubeln. Denn der Salzburger Anpe Coric wurde von den Trainern zum besten Spieler des Turniers gekürt.