Bundesliga

Baumgartner will "sich oben festsetzen" und fordert sechs Punkte

Nächste Spiele gegen die Aufsteiger Werder und Schalke

Baumgartner will "sich oben festsetzen" und fordert sechs Punkte

Hoffenheims Christoph Baumgartner (re.) fordert gegen die beiden Aufsteiger die Maximalpunktzahl.

Hoffenheims Christoph Baumgartner (re.) fordert gegen die beiden Aufsteiger die Maximalpunktzahl. IMAGO/Fotostand

Zwei Remis, ein 0:0 gegen erneut auf Kurs Europa liegende Freiburger, und ein 1:1 bei einer im Vergleich zur Vorsaison zumindest sportlich stabileren Hertha aus Berlin - die beiden jüngsten Ergebnisse der Hoffenheimer lesen sich völlig in Ordnung. Dennoch überwog am Sonntag in der Hauptstadt eher die Enttäuschung. So zumindest schilderten es Oliver Baumann und Christoph Baumgartner. Verständlich, Siege hätten den Sprung auf Rang zwei respektive drei bedeutet.

Nun, vor den Aufeinandertreffen mit den beiden Aufsteigern am Freitag gegen Werder und eine Woche später auf Schalke (jeweils 20.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de), fordert Baumgartner: "Sechs Punkte wären wichtig." Denn der Österreicher hat bereits die Zeit danach im Blick, wenn in der Liga der FC Bayern, formstarke Kölner sowie die Champions-League-Starter RB Leipzig und Eintracht Frankfurt warten. "Die nächsten beiden Spiele sind sehr wichtig, um oben dabei zu sein und sich dort festzusetzen", unterstreicht Baumgartner.

Klar ist auch: Trotz der großen Namen der Gegner Schalke und Werder kommt der Elf von Trainer André Breitenreiter jeweils die Favoritenrolle zu. Das zeigt schon ein Blick auf die Personalkosten. In der Abstiegssaison 2020/21 etwa wendeten die Bremer 67,8 Millionen Euro auf, die TSG 84,4 Mio.; Schalke lag zwar mit 88,3 Mio. noch höher im Jahr 2021 (die Knappen bilanzieren nicht nach Spielzeit, sondern nach Kalenderjahr), dürfte allerdings ob der allgemein bekannten Finanzmisere die Kosten deutlich reduziert haben, in Liga zwei ohnehin.

Vorsicht ist dennoch angesagt im Kraichgau: Unter Ex-Trainer Sebastian Hoeneß tat sich die TSG gegen Aufsteiger schwer, holte nur einen Sieg in acht Duellen bei drei Pleiten und vier Unentschieden. Das spricht dafür, dass das Team unter Hoeneß Probleme hatte, selbst das Spiel zu machen. Ein Aspekt, dem Breitenreiter erklärtermaßen mit gutem Positionsspiel entgegenwirken möchte. Am Freitag nun trifft Hoffenheim erstmals unter dem neuen Coach auf einen Aufsteiger.

Benni Hofmann

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