Bundesliga

Badstuber: "Keine Sorge, ich komme zurück"

Abwehrspieler will nach Länderspielpause ins Training einsteigen

Badstuber: "Keine Sorge, ich komme zurück"

Bastelt selbstbestimmt am Comeback: Bayern Münchens Defensivspieler Holger Badstuber.

Bastelt selbstbestimmt am Comeback: Bayern Münchens Defensivspieler Holger Badstuber. imago

Auf der USA-Reise war Holger Badstuber wieder dabei, feierte im Test dort gegen Milan sein Comeback, nachdem er sich fünf Monate zuvor das Sprunggelenk gebrochen hatte. Doch nach der Rückkehr tauchte der Bayern-Spieler ab, trainierte alleine ohne die Mannschaft, war so weder beim Supercup in Dortmund im Kader noch gegen Jena im Pokal.

Im Gespräch mit dem kicker offenbart Badstuber, dass dies nicht als Rückschlag zu bewerten sei. "Ich war lange weg. Es braucht Zeit, bis man sich langsam wieder ranarbeitet. In Bezug auf den nächsten Level ist es wichtig, dass ich langfristig denke. Deswegen lasse ich mir auch Zeit", so Badstuber. Für das Spiel gegen Bremen wird der Abwehrspieler noch ausfallen. "Ich sehe mich beim ersten Spiel nicht. Dann ist Länderspielpause und dann denke ich, dass ich wieder zur Mannschaft stoße."

Badstuber: "Wichtig ist, dass ich langfristig dabeibleibe"

Von der Erwartungshaltung eines schnellen Comebacks will er sich freimachen. "Egal, ob es jetzt eine Woche früher oder später ist, wichtig ist, dass ich langfristig dabeibleibe. Das ist mein Ziel. Deswegen bin ich entspannt, lasse mir auch die Zeit. Ich will einen guten Aufbau haben und eine gute Basis haben."

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Derzeit verstärkt er vor allem das Lauftraining. Schmerzen, das betont Badstuber, habe er keine mehr. "Es ist alles gut. Ich will mir nur Zeit lassen. Ich habe noch Defizite, und ich muss die aufholen, um einen guten Start bei der Mannschaft zu haben. Man muss sich keine Sorgen machen, ich komme zurück."

"Ich bin im Austausch mit dem Trainer"

Mit Trainer Carlo Ancelotti bespricht er sich regelmäßig. "Ich bin im Austausch mit dem Trainer und schildere ihm auch, wie meine Gefühle sind. Klar würde ich gerne mit der Mannschaft trainieren, aber ich muss mich gut fühlen. So lange ich nicht wirklich bereit bin, bringt es nichts, das versteht der Trainer natürlich."

Es ist also noch ein wenig Geduld gefragt. "Aber die fällt mir nicht schwer", sagt Badstuber. "Ich kenne mich so gut und muss einfach alles mit Sinn und Verstand machen."

Mounir Zitouni