Bayern

Türkgücü München darf doch in der Regionalliga starten

Ehemaliger Drittligist erhält BFV-Zulassung

Ausweichort Olympiastadion: Türkgücü darf doch in der Regionalliga starten

Das Münchner Olympiastadion dient ein weiteres Mal als Ausweichort für Türkgücü München.

Das Münchner Olympiastadion dient ein weiteres Mal als Ausweichort für Türkgücü München. IMAGO/Lackovic

Bis zum Stichtag hatte sich die Suche nach einem geeigneten Spielort für die kommende Saison in der Regionalliga Bayern bei Türkgücü München hingezogen. Nachdem sich die erhoffte Lösung in Fürstenfeldbruck aufgrund des Votums des dortigen Stadtrats zerschlagen hatte, gab es auch aus Lohhof eine Absage.

Wie mehrere Medien berichten, haben die Münchner aber in letzter Sekunde noch einen Ausweg gefunden: das Münchner Olympiastadion. Dort hatte Türkgücü schon zu Drittliga-Zeiten einzelne Heimspiele bestritten, nun wurde es erneut als alternative Spielstätte benannt. Notwendig war das, da der künftige Viertligist nur zwölf Heimspiele im Stadion an der Grünwalder Straße bestreiten kann, in dem auch 1860 München und der FC Bayern München II antreten.

BFV bestätigt: Alle 20 Klubs haben die Zulassung erhalten

Türkgücü selbst äußerte sich bislang noch nicht. Der BFV bestätigte allerdings am Dienstagnachmittag, dass alle 20 "sportlich qualifizierten" Klubs für die kommende Saison ihre Zulassung bekommen haben, auch jene Regionalligisten, die ihre Bescheide zunächst unter Bedingungen erhalten hatten". Weiter heißt es beim Verband: "Hinsichtlich der Details des Zulassungsverfahrens und der jetzt erteilten Teilnahmeberechtigungen liegt die Kommunikationshoheit bei den Vereinen."

Türkgücü München hatte sich im vergangenen März aus dem Spielbetrieb der 3. Liga zurückgezogen, nachdem der Klub zuvor einen Antrag auf Insolvenz gestellt hatte. Mit neuer Klubführung hatte der Verein dafür gekämpft, in der viertklassigen Regionalliga antreten zu dürfen.

pau

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