Tennis

Australien wirft Finnland raus und steht im Davis-Cup-Finale

Gegen Italien oder Serbien im Endspiel

Australien wirft Finnland raus und steht als Außenseiter im Davis-Cup-Finale

Freude scheinbar nur beim Kapitän: Lleyton Hewitt (li.) herzt den gerade siegreichen Alex de Minaur.

Freude scheinbar nur beim Kapitän: Lleyton Hewitt (li.) herzt den gerade siegreichen Alex de Minaur. Getty Images for ITF

Australien steht als erster Finalist im diesjährigen Davis-Cup fest. Das australische Team unter der Führung von Kapitän Lleyton Hewitt, ehemals Nummer eins der Welt, setzte sich in der Vorschlussrunde am Freitag gegen Finnland mit 2:0 durch. Zuerst gewann Alexei Popyrin sein Einzel gegen Otto Virtanen 7:6 (7:5), 6:2, danach setzte sich Alex de Minaur mit 6:4, 6:3 gegen Emil Ruusuvuori durch. Das angesetzte Doppel wurde nicht mehr ausgespielt.

Im zweiten Halbfinale kommt es am Samstag ab 12 Uhr zum mit Spannung erwarteten Aufeinandertreffen zwischen Italien und Serbien. Das serbische Team wird vom 24-maligen Grand-Slam-Turniergewinner Novak Djokovic angeführt, Italien setzt auf den Weltranglisten-Vierten Jannik Sinner. Beide Topstars standen sich erst am vergangenen Sonntag im Endspiel der ATP Finals in Turin gegenüber - mit dem besseren Ende für Djokovic.

Bereits im vergangenen Jahr war Australien ins Endspiel eingezogen, hatte dort jedoch gegen Kanada den Triumph verpasst. Seit 2003 wartet die stolze Tennisnation, Seriensieger der 50er und 60er Jahre, auf den nächsten Davis-Cup-Erfolg. Im Finale wird der Gegner aus Europa allerdings favorisiert sein - unabhängig vom Ausgang des Halbfinals am Samstag.

dpa, sid, pab