Europa Conference League

Play-offs: Kölns Europa-Tournee beginnt in XXX oder XXX

Für die Conference League muss der FC noch eine Hürde nehmen

Auslosung der Play-offs: Köln beginnt in Ungarn oder der Republik Moldau

Hat den FC zurück aufs internationale Parkett geführt: Trainer Steffen Baumgart (Mitte).

Hat den FC zurück aufs internationale Parkett geführt: Trainer Steffen Baumgart (Mitte). getty images

Acht Mannschaften, so groß war der Kreis der potenziellen Gegner, auf die der 1. FC Köln in den Play-offs zur Europa Conference League hätte treffen können - jetzt hat die Auslosung in Nyon ergeben: Um die Eintrittskarte für die Gruppenphase zu erhalten, muss sich die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart gegen den Fehervar Football Club aus Ungarn oder gegen den FC Petrocub Hincesti aus der Republik Moldau durchsetzen. Dies ergab die Auslosung am UEFA-Sitz in Nyon am Dienstag.

Welcher der beiden Klubs es wird, muss erst noch ermittelt werden. Die beiden Teams aus Ungarn und der Republik Moldau haben es in der 3. Qualifikationsrunde miteinander zu tun und spielen in dieser den Kölner Play-off-Gegner aus. Diese Duelle steigen am 4. und 11. August, dann wird sich herausstellen, wen der "Effzeh" - zunächst zuhause - am 18. und 25. August in Hin- und Rückspiel herausfordert. 

Europa Conference League 2022/23

Für Köln sind es die ersten Partien in einem internationalen Wettbewerb seit rund fünf Jahren. Damals spielten die Rheinländer in der Europa League gegen den FC Arsenal, Roter Stern Belgrad und BATE Baryssau. Obwohl sie die Gunners damals zu Hause sogar überraschend mit 1:0 besiegt hatten, schieden die Domstädter in der Gruppenphase aus und stiegen am Ende der Saison sogar als abgeschlagenes Schlusslicht aus der Bundesliga ab

Inzwischen hat sich der FC wieder auf Kurs gebracht - und blickt nun einer Reise nach zum seit 1941 bestehenden ungarischen Klub und dreimaligen Meister (2011, 2015, 2018) FC Fehervar oder dem moldawischen Vertreter Petroclub Hincesti, der erst 1994 gegründet wurde und in vier europäischen Anläufen (dreimal Europa League, einmal Conference League) noch nie die Gruppenphase erreichte, entgegen.

Baumgart: "Es gibt andere Wettbewerbe, die ich für überflüssig halte"

Baumgart hatte zur in ihr zweites Jahr gehenden Conference League im Vorfeld gesagt, er finde diesen dritten europäischen Wettbewerb "an sich gut. Es gibt andere Wettbewerbe, die ich für überflüssig halte." Im Interview mit "t-online" kritisierte der FC-Coach aber auch den Modus, dass Absteiger aus der Europa-League-Gruppenphase noch hinzustoßen: "Das entspricht nicht meiner Vorstellung von Wettbewerb. Wenn ich aus dem DFB-Pokal rausfliege, mache ich ja auch nicht im Landespokal weiter."

Über die beiden potenziellen Gegner in den Play-offs wird Baumgart auf der Klub-Website wie folgt zitiert: "Es sind zwei interessante Aufgaben, die herausfordernd sind. Trotzdem haben wir das Gefühl, dass wir die Gruppenphase erreichen können - und das sollte auch unser Ziel sein. Jetzt müssen wir abwarten, welches von den beiden Teams weiterkommt. Lassen wir uns überraschen."

Für die auf Zusatz-Einnahmen angewiesenen Kölner, die jüngst im DFB-Pokal bereits ausgeschieden sind (3:4 im Elfmeterschießen bei Zweitliga-Tabellenführer Regensburg), würde sich der Einzug in die Gruppenphase lohnen. In der vergangenen Saison schüttete die UEFA an jeden Teilnehmer der Gruppenphase 2,8 Millionen Euro aus. Hinzu kamen Siegprämien, TV-Gelder, Erlöse aus Ticketverkäufen.

lei, mag, dpa

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