Frauen

Ausgerechnet gegen Frankreich: Sara Däbritz fehlt Deutschland

Voss-Tecklenburg muss umplanen

Ausgerechnet gegen Frankreich: Auch Däbritz fehlt Deutschland

Fehlt der deutschen Mannschaft: Sara Däbritz.

Fehlt der deutschen Mannschaft: Sara Däbritz. imago images

Die Spielerin von Paris Saint Germain laboriert an einer Sehnenentzündung am Schienbein. Nach Alexandra Popp, Sara Doorsoun, Kathrin Hendrich (alle VfL Wolfsburg), Lina Magull (Bayern München) sowie Melanie Leupolz und Ann-Katrin Berger (beide FC Chelsea) ist Däbritz schon die sechste Spielerin, die für die letzte DFB-Maßnahme vor der Sommerpause absagen muss. Pauline Bremer (Wolfsburg) und Giulia Gwinn (Bayern) fallen wegen ihrer Kreuzbandrisse schon länger aus.

Däbritz, die in den letzten Länderspielen gegen Australien und Norwegen zu den besten Spielerinnen zählte, war nur für die Partie in Frankreich nominiert worden. Geplant war, dass die frisch gebackene französische Meisterin danach wieder abreist, ebenso wie Marian Hegering und Lea Schüller vom Deutschen Meister Bayern München.

Am nächsten Dienstag (15 Uhr) bestreitet das DFB-Team in Offenbach noch einen Test gegen Chile. "In Absprache mit den Spielerinnen und den Vereinen wollen wir ihnen nach einer langen Saison eine Pause geben. Wir möchten das zweite Spiel gegen Chile dann mit frischen, jungen Kräften bestreiten und möglichst erfolgreich abschließen", erklärte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg dazu.

Trotz ihrer Verletzung wird Däbritz bis Samstag im Mannschaftshotel in Gravenbruch bei Frankfurt bleiben. "Ich werde die Mädels von außen unterstützen", kündigte die 26-Jährige an.

Gunnar Meggers