Bundesliga

Augsburg: Hoffen auf Finnbogason

Folgt diese Woche der nächste Comeback-Versuch?

Augsburg: Hoffen auf Finnbogason

Arbeitet an seinem Comeback: Alfred Finnbogason.

Arbeitet an seinem Comeback: Alfred Finnbogason. imago images/eu-images

Der FCA kämpft seit Saisonbeginn mit unterschiedlichen Problemen und Problemchen, davon vor allem viele verletzungsbedingter Art. Die nötig gewordene Adduktoren-Operation von Florian Niederlechner ist der nächste Höhe-, beziehungsweise je nach Sichtweise Tiefpunkt personeller Hiobsbotschaften in dieser Spielzeit.

Wie lange der Torjäger ausfallen wird, sei offen, erklärt Markus Weinzierl. "Das wird sich noch herausstellen. Es wird mindestens drei, vier Wochen dauern", sagt der Trainer, der im Eingriff die letzte Möglichkeit einer baldigen Genesung Niederlechners sah. "Er hat die ganze Zeit zuletzt mit Schmerzen gespielt und sich trotzdem zur Verfügung gestellt. Jetzt ging es nicht mehr. Deswegen haben wir und für die OP entschieden."

Wie steht's um Finnbogason?

Bei der Frage, wer den Ausfall kompensieren solle, lässt sich der 46-Jährige keine einzelne Personalie entlocken. "Das müssen wir als Mannschaft schultern", so der Chefcoach, der im Hinterkopf auch an Alfred Finnbogason denkt. Beim Isländer gehe es "mit langsamen Schritten vorwärts. Aber wir kennen alle seine Geschichte und werden keinen Druck ausüben".

Damit spielt Weinzierl auf die immer wiederkehrenden Verletzungsprobleme des Nationalspielers an. Gerade in dieser Saison. "Er war in der Vorbereitung sechs Wochen fit, bekommt dann im Pokalspiel einen Schlag ab. Der war eigentlich schon auskuriert. Aber nach dem Heidenheim-Spiel kam die Achillessehne dazu."

Dennoch lässt Weinzierl durchblicken, dass er eine baldige Rückkehr Finnbogasons nicht ausschließt. Mit Blick auf die Partie am kommenden Wochenende gegen Bielefeld, sei vielleicht etwas möglich. Bis heute trainierte der Stürmer noch individuell. "Wenn er am Montag einsteigt, wäre er ein Kandidat. Wir werden sehen, ob es reicht." 

George Moissidis

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