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Aufatmen in Sevilla: Maduro darf weitermachen

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Aufatmen in Sevilla: Maduro darf weitermachen

Hedwiges Maduro (rechts, gegen Hamburgs Heung-Min Son) kann seine Karriere trotz Herzfehlers fortsetzen.

Hedwiges Maduro (rechts, gegen Hamburgs Heung-Min Son) kann seine Karriere trotz Herzfehlers fortsetzen. Getty Images

"Die großartige Neuigkeit ist, dass er weiterspielen kann und die Sache keine Gefahr für ihn darstellt", freute sich Sevillas Mannschaftsarzt José Naranjo. Somit kann Maduro ohne Sorgen auf den Rasen zurückkehren und künftig neben dem Ex-Bundesliga-Spieler Piotr Trochowski (Bayern, HSV) spielen.

Erst im Sommer war der 27-jährige Maduro vom FC Valencia nach Andalusien gewechselt. Ende Juli war beim Mittelfeldspieler dann ein angeborener Herzfehler entdeckt worden.

In Sevilla ging man besonders behutsam mit Maduros Krankheit um. Aus gutem Grund: Im August 2007 war Antonio Puerta, ein Eigengewächs der Andalusier, auf dem Spielfeld kollabiert und drei Tage später im Alter von nur 22 Jahren nach mehreren Herzstillständen gestorben.

Erst am Mittwoch hatte Fabrice Muamba vom englischen Zweitligisten Bolton Wanderers auf Anraten der Ärzte seine Karriere beendet, nachdem er fünf Monate zuvor beim Viertelfinale des FA-Cup gegen Tottenham auf dem Spielfeld mit Herzversagen zusammengebrochen war und im Krankenhaus wiederbelebt werden musste.