Bundesliga

Aufatmen in Gladbach: Jordan schon wieder auf dem Platz

Training bei der Borussia ohne Elvedi und Hack, aber mit Wolf

Aufatmen in Gladbach: Jordan schon wieder auf dem Platz

Keine gravierende Schulterverletzung: Jordan meldet sich bei Gladbach fit.

Keine gravierende Schulterverletzung: Jordan meldet sich bei Gladbach fit. IMAGO/fohlenfoto

Die Trainingskiebitze im Borussia-Park schauten ganz genau hin, als die Mannschaft am Dienstag den Platz betrat. Und tatsächlich gab es einen Grund zum Aufatmen: Jordan, der sich bei der 2:4-Niederlage in Dortmund an der Schulter verletzt hatte und zur Pause ausgewechselt werden musste, war schon wieder mit dabei. Wie die anschließenden Untersuchungen ergaben, liegt keine gravierende Verletzung an der lädierten Schulter vor. Der US-Amerikaner konnte am Dienstag sogar die komplette Einheit mit der Mannschaft absolvieren.

Somit kann Trainer Gerardo Seoane mit dem zuletzt so wichtigen Angreifer für das anstehende Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim am nächsten Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) planen. "Jordan hat noch leichte Schmerzen, konnte aber heute wieder normal trainieren. Ich gehe davon aus, dass das die ganze Woche so bleibt", sagte der VfL-Coach nach der Einheit. Jordan hatte in Dortmund auf der Neunerposition den Vorzug vor Tomas Cvancara erhalten.

Gladbachs nächste Gegner

Fragezeichen bei Elvedi - Netz beendet Training früher

Noch ein Fragezeichen steht allerdings hinter Nico Elvedi, der am Dienstag aufgrund eines Infekts fehlte. Sollte der Schweizer Nationalspieler fürs Hoffenheim-Spiel passen müssen, wäre er der der dritte Ausfall in der Innenverteidigung nach den Verletzungen von Ko Itakura (nach der Operation am Sprunggelenk weiterhin im Lauftraining) und Tony Jantschke (Faszienriss im linken Oberschenkel). Wann Itakura wieder voll einsatzbereit sein wird, bleibt offen. Für Hoffenheim wird die Zeit aber nicht reichen.

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Robin Hack durfte das Training ausfallen lassen, er war bei seiner Lebensgefährtin Melissa, das Paar erwartet für heute Nachwuchs. Luca Netz beendete die Einheit aus Gründen der Belastungssteuerung etwas früher als die Kollegen.

Bei Hannes Wolf erfolgte der nächste Schritt im Comeback-Prozess nach dem im Oktober erlittenen Meniskus-Riss im Knie. Den ersten Teil des Teamtrainings konnte der Offensivspieler wieder mitmachen, sukzessive soll jetzt die Belastung gesteigert werden. Bei Wolf ist die sportliche Perspektive in Gladbach überschaubar: Sein Vertrag läuft 2024 aus, eine Verlängerung plant der Klub nicht. Möglich, dass daher schon im Winter die Trennung erfolgt, falls sich Wolf im Januar für einen Wechsel entscheidet und einen neuen Klub findet.

Jan Lustig

Gerardo Seoane

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