3. Liga

"Auf Augenhöhe": 1860-Coach Köllner kann auf Biankadi zählen

1860 erwartet zum Start 2022 den SV Wehen Wiesbaden

"Auf Augenhöhe": Köllner kann auf Biankadi zählen

Wieder dabei: Merveille Biankadi.

Wieder dabei: Merveille Biankadi. imago images/Ulrich Wagner

Als heißer Aufstiegsanwärter gehandelt, fand sich 1860 im Abstiegskampf wieder, es folgte nach dem unrühmlichen 2:5 gegen Magdeburg der Wirbel um Sascha Mölders und die Trennung vom Kapitän. Und: zwei Dreier ohne Gegentor vor der Winterpause. Platz 10, 29 Punkte - die Löwen haben Platz drei mit sieben Punkten Rückstand wieder etwas im Blick.

Doch ein gelungener Start ins neue Jahr ist zwingend, zumal mit Wiesbaden ein Mitkonkurrent kommt, der einen Punkt besser notiert ist. "Sie sind eine der stärksten Mannschaften der 3. Liga mit einer extremen Kaderbreite", lobt Michael Köllner den Gegner, der 1860-Coach glaubt an "ein Spiel auf Augenhöhe, von beiden Seiten hart umkämpft".

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Seine Mannschaft sieht er gut vorbereitet. "Wir haben ein super Trainingslager hinter uns gebracht, in dem wir viel Zeit enger miteinander verbringen konnten", erklärte Köllner. "Die Mannschaft hat davon profitiert, ist der Gewinner."

Da treffen zwei Mannschaften aufeinander, die in die Zweite Liga zurückkehren wollen. Beide haben große Ambitionen, die sie zeigen wollen.

Michael Köllner

Auch dann um Punkte gegen den SVWW? "Da treffen zwei Mannschaften aufeinander, die in die Zweite Liga zurückkehren wollen. Beide haben große Ambitionen, die sie zeigen wollen." Bauen kann Köllner dabei wieder auf Merveille Biankadi, den Ende 2021 muskuläre Probleme stoppten und seinen 19. Saisoneinsatz verhinderten. Der 26-jährige Stürmer (fünf Tore, zwei Vorlagen) konnte bei den Trainingseinheiten unter der Woche "voll durchziehen", wie Köllner unterstrich.

Keine Option dagegen sind der verletzte Daniel Wein, Nathan Wicht, der an den Folgen eines Infekts leidet, und Kevin Goden, der am Trainingslager nicht teilnehmen konnte, weil er als Corona-Kontaktperson in Quarantäne musste.

nik

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