2. Bundesliga

Erzgebirge Aue: Trainer Schuster hofft auf Röslers Handynummer

Veilchen erwarten heißen Tanz im eisigen Erzgebirge

Aue-Trainer Schuster hofft auf Röslers Handynummer

Aues Trainer Dirk Schuster freut sich auf das Wiedersehen mit Fortunas Coach Uwe Rösler.

Aues Trainer Dirk Schuster freut sich auf das Wiedersehen mit Fortunas Coach Uwe Rösler. imago images

Am Samstag (13 Uhr, LIVE bei kicker) empfangen die Veilchen die Fortuna im Erzgebirge. Trotz einer Menge Schnee und Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt erwartet Schuster einen "einen heißen Tanz": "Ich gehe davon aus, dass der Rasen in einem sehr ordentlichen Zustand sein wird und wir ein intensives Spiel sehen werden, in dem sich beide Mannschaften nichts schenken werden."

Personell kann der Aue-Trainer bis auf die Langzeitverletzten aus dem Vollen schöpfen. "Wir können flexibel von der Systematik und vom Personal her aufstellen, sodass wir etwas ändern können, um die Stärken der Fortuna aus dem Spiel zu nehmen", sagt Schuster, der Düsseldorf als "harten Brocken" bezeichnete: "Sie sind vorne sehr gefährlich, haben eine Mannschaft, die von der Qualität eigentlich Bundesligareife hat. Sie sind etwas holprig in die Saison gestartet, aber die letzten Ergebnisse der Fortuna flößen uns schon Respekt ein."

Düsseldorf ist seit sechs Ligaspielen ungeschlagen (5/1/0). Diesen Lauf will der FCE jetzt stoppen. "Wir müssen von der ersten Minute mit Mentalität, Willensstärke, Aggressivität und taktischer Disziplin in der Defensive in dieses Spiel gehen. Aber auch den Mut entwickeln, sauber von hinten heraus Fußball zu spielen", fordert Schuster.

Das Wiedersehen mit Rösler

Auf der Gäste-Bank wird mit Uwe Rösler ein alter Bekannter sitzen: Beide kennen sich aus gemeinsamen Zeiten in Magdeburg. "Uns hat einiges miteinander verbunden in der Vergangenheit. Er war ein Stürmer, den ich gerne in meinem Team hatte: kantig, wuchtig, immer mal mit dem Ellenbogen draußen und torgefährlich - ein sehr unangenehmer Gegenspieler", so Schuster. "Wir hatten ein sehr gutes Verhältnis miteinander und ich freue mich auf das Wiedersehen."

Zumal zwischen den beiden Trainern zuletzt Funkstille herrschte. "Wir haben uns ein wenig aus den Augen verloren, jeder ist seinen eigenen Weg gegangen. Nach 30 Jahren hoffe ich, dass wir die Handynummern austauschen und den Kontakt wieder auffrischen können", sagt Schuster und fügt noch hinzu: "Ich hoffe trotzdem, dass wir das bessere Ende für uns haben."

cru

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