18:53 - 23. Spielminute

Tor 1:0
Jonjic
Kopfball
Aue

18:59 - 30. Spielminute

Gelbe Karte (HSV)
Wintzheimer
HSV

19:01 - 32. Spielminute

Gelbe Karte (HSV)
Kittel
HSV

19:01 - 32. Spielminute

Gelbe Karte (Aue)
Zolinski
Aue

19:34 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Reis
für Wintzheimer
HSV

19:34 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Jatta
für Heyer
HSV

19:47 - 59. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Suhonen
für Kinsombi
HSV

19:48 - 60. Spielminute

Gelbe Karte (Aue)
Fandrich
Aue

19:58 - 69. Spielminute

Rote Karte (Aue)
Messeguem
Aue

19:58 - 70. Spielminute

Gelbe Karte (Aue)
Hensel
Aue

20:03 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Muheim
für Leibold
HSV

20:06 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Aue)
Sijaric
für Zolinski
Aue

20:07 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Aue)
Mance
für Gueye
Aue

20:07 - 79. Spielminute

Gelbe Karte (HSV)
Suhonen
HSV

20:14 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Aue)
Kühn
für Jonjic
Aue

20:15 - 87. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Doyle
für Kittel
HSV

20:23 - 90. + 4 Spielminute

Tor 1:1
Carlson
Eigentor, Kopfball
Vorbereitung Doyle
HSV

20:20 - 90. + 2 Spielminute

Spielerwechsel (Aue)
Majetschak
für Strauß
Aue

AUE

HSV

2. Bundesliga

HSV gerät im Erzgebirge kurios in Rückstand und gleicht ebenso kurios wie spät aus

Aue wartet weiter auf den ersten Sieg

HSV gerät im Erzgebirge kurios in Rückstand und gleicht ebenso kurios wie spät aus

Das kuriose 1:0 für Aue: David köpft Jonjic an.

Das kuriose 1:0 für Aue: David köpft Jonjic an. imago images/Kruczynski

Aue, das von Interimstrainer Marc Hensel nach dem 2:3 in Regensburg, in einem 4-4-2, in dem Jonjic und Bussmann für Nazarov und Härtel spielten, aufs Feld geschickt wurde, agierte von Beginn an griffig in den Zweikämpfen und störte den HSV bereits früh im Aufbau - und die Hamburger hatten damit ihre Probleme. 

Die Elf von Trainer Tim Walter, bei der Kapitän Schonlau nach seiner Gelb-Rot-Sperre im Vergleich zum 2:2 gegen Nürnberg wieder zurück war und Vuskovic verdrängte (außerdem spielte Wintzheimer für Jatta), kam kaum gefährlich ins letzte Drittel. Die Hanseaten hatten zwar mehr Ballbesitz und spielten deutlich mehr Pässe als der Tabellenletzte, Torchancen sprangen dabei aber nicht heraus.

David im Pech

9. Spieltag

Spieler des Spiels
Erzgebirge Aue

Sören Gonther Abwehr

2
Spielnote

Eine intensiv und aggressiv geführte Partie mit enorm vielen Zweikämpfen; spielerisch allerdings alles andere als ein Leckerbissen.

3,5
Tore und Karten

1:0 Jonjic (23', Kopfball)

1:1 Carlson (90' +4, Eigentor, Kopfball, Doyle)

Erzgebirge Aue
Aue

Männel2,5 - Barylla3, Gonther2, Bussmann3, Carlson4 - Fandrich3 , Messeguem4,5 , Strauß3 , Zolinski2,5 - Gueye3 , Jonjic3

Hamburger SV
HSV

Heuer Fernandes3 - Gyamerah4, David4, Schonlau4, Leibold4 - Meffert4, Kinsombi5 , Heyer5 - Wintzheimer5 , Glatzel4, Kittel4

Schiedsrichter-Team
Lasse Koslowski

Lasse Koslowski Berlin

5
Spielinfo

Stadion

Erzgebirgsstadion

Zuschauer

7.750 (ausverkauft)

Defensiv ließ der HSV zwar auch nicht besonders viel zu, hatte aber in einer Szene schlicht Pech: David wollte eine Flanke von Strauß mit dem Kopf klären, köpfte dabei aber derart unglücklich den Hinterkopf von Jonjic an, dass von diesem der Ball ins Tor prallte (23.).

Angestachelt von der Führung kämpfte Aue um jeden Zentimeter Rasen und störte so nicht nur den Spielaufbau des Gegners, sondern lähmte auch immer wieder den allgemeinen Spielfluss. Der HSV brauchte bis kurz vor der Pause, um durch zwei geblockte Schüsse von Kittel (40. und 41.) etwas halbwegs Gefährliches zu Stande zu bringen, Keeper Männel blieb aber weitgehend beschäftigungslos.

Sein Gegenüber Heuer Fernandes hatte zwar nicht viel mehr zu tun, hätte aber beinahe erneut einem Kopfball nur hinterherschauen können, doch Gueyes Versuch strich Zentimeter am Pfosten vorbei (45.+1).

Harmloser HSV

Obwohl Tim Walter für den zweiten Durchgang mit Reis und Jatta neue Kräfte auf den Rasen schickte, änderte sich nur wenig. Der HSV tat sich immer schwerer. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr Fehler schlichen sich zudem ins Spiel der Gäste ein. Aue hatte in dieser Phase nur wenig Schwierigkeiten, den Vorsprung zu verteidigen. Nur einmal musste sich Männel strecken, um eine abgerutschte Flanke von Suhonen abzufangen (67.).

Carlson

Das kuriose 1:1 für den HSV: Carlson schaut seinem Kopfball hinterher. imago images/Kruczynski

In der Schlussphase machte sich Aue das Leben dann noch einmal unnötig schwer: Messeguem trat Kittel bei einem Konter von hinten in die Beine und bekam von Schiedsrichter Lasse Koslowski nach kurzer Bedenkzeit die Rote Karte (69.) gezeigt. Dem HSV fehlten an diesem Abend aber einfach die offensiven Ideen, um das Aue-Bollwerk zu knacken: In über 20 Minuten Überzahl sprang keine einzige Chance für die Rothosen heraus - doch dann kam die 94. Minute und die letzte Aktion des Spiels.

Kurioser wie später Ausgleich

Glatzel legte im Strafraum für den eingewechselten Doyle ab, der das Leder über Männel hinweghob, aber an der Latte scheiterte. Carlson eilte herbei, wollte final klären, beförderte beim Klärungsversuch den Ball aber mehr als unglücklich ins eigene Netz. Somit sorgen zwei mehr als kuriose Kopfballtreffer für den 1:1-Endstand.

Aue, das weiter auf den ersten Saisonsieg wartet, muss nach der Länderspielpause am 16. Oktober (13.30 Uhr) nach Karlsruhe. Der HSV empfängt im Abendspiel (20.30 Uhr) Fortuna Düsseldorf.

Das sind die Trainer der Zweitligisten