Amateure

Auch im Dezember bleibt Amateurfußball verboten

Viele Verbände sind ohnehin schon in der Winterpause

Auch im Dezember bleibt Amateurfußball verboten

Gesperrt: Auch im Dezember wird auf Deutschlands Fußballplätzen kein Ball rollen.

Gesperrt: Auch im Dezember wird auf Deutschlands Fußballplätzen kein Ball rollen. imago images / Hanno Bode

Das Corona-Virus befällt noch immer eine große Zahl von Menschen. Um dieser unter anderem für das Gesundheitssystem brandgefährlichen Entwicklung Herr zu werden, hatten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer in der sogenannten Bund-Länder-Konferenz für den November auf einen "Lockdown light" geeinigt, der insbesondere für den Freizeitbereich starke Einschnitte zur Folge hatte. Amateurfußball war verboten, sowohl Spiele als auch Training in Gruppen.

Da die Infektionszahlen noch immer hoch sind, hat die Bund-Länder-Konferenz am Mittwoch nun weitere Einschränkungen beschlossen. Für den Amateurfußball heißt das: Auch im Dezember darf weder gespielt noch trainiert werden. Bis zum 20. Dezember gelten die nun getroffenen Maßnahmen zunächst, weitere Verlängerungen sind nicht ausgeschlossen. In der Praxis heißt das: Auf deutschen Amateurfußballplätzen wird im Dezember kein Ball rollen.

Der Sport bleibt also wie erwartet mindestens bis Weihnachten im Teil-Lockdown und darf auch nach den Feiertagen nicht auf schnelle Lockerungen der Corona-Regelungen hoffen. "Die Lage erlaubt es nicht, die Maßnahmen aufzuheben", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwochabend nach der über siebenstündigen Video-Konferenz mit den Länder-Chefs. "Sie werden zunächst bis zum 20. Dezember fortgeführt. Wir brauchen noch einmal eine Kraftanstrengung. Geduld, Solidarität und Disziplin werden auf eine harte Probe gestellt."

Da dieser Schritt alles andere als überraschend kam, haben im Vorfeld bereits einige Landesverbände reagiert und den Spielbetrieb für 2020 für beendet erklärt. Jetzt hängt alles davon ab, ob in den nächsten Wochen die Infektionszahlen deutlich nach unten gehen, denn nur dann könnten erste Landesverbände den Spielbetrieb schon im Januar wieder aufnehmen.

stw / dpa