Bundesliga

Auch Baden-Württemberg lässt wieder mehr Zuschauer zu

Bis zu 6000 Fans sind erlaubt

Auch Baden-Württemberg lässt wieder mehr Zuschauer zu

Es wird wieder lebendiger: Stuttgart freut sich gegen Frankfurt auf 6000 Fans.

Es wird wieder lebendiger: Stuttgart freut sich gegen Frankfurt auf 6000 Fans. imago images/MIS

Als zweites Bundesland hat Baden-Württemberg weitreichende Öffnungen für die Stadien und Hallen bekanntgegeben. Gemäß der Beschlüsse vom Mittwoch sind bei Großveranstaltungen mit der 2G-Plus-Regel künftig bis zu 6000 Zuschauer erlaubt. Bei Events mit 2G-Regelung ist die Zahl bei 3000 gedeckelt.

Generell dürfen die Arenen maximal zur Hälfte ausgelastet werden, dabei sind höchstens 10 Prozent Stehplätze zugelassen. Bislang waren in 2022 in Baden-Württemberg lediglich Sportveranstaltungen mit bis zu 500 Besuchern erlaubt.

"Wir sind über das Signal, dass wieder Zuschauer zugelassen werden, natürlich erst mal froh", sagte der Vorstandschef vom VfB Stuttgart, Thomas Hitzlsperger, der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. "Was die starke Einschränkung der Kapazitäten betrifft, schließen wir uns den Statements der DFL und der Kollegen aus der Liga aus den letzten Tagen an", sagte Hitzlsperger aber auch. Die DFL und mehrere Bundesliga-Klubs haben die Politik für den Verzicht auf eine weitere Öffnung der Fußballstadien für Besucher kritisiert.

Der stark abstiegsgefährdete VfB spielt sein nächstes Heimspiel am 5. Februar gegen Eintracht Frankfurt. Freiburg (in Köln) und Hoffenheim (in Mainz) sind am 21. Spieltag auswärts gefordert.

Am Dienstag beschloss bereits Bayern einen Sonderweg und kündigte die Zulassung von bis zu 10.000 Fans an. In Nordrhein-Westfalen sind derzeit nur 750 Zuschauer in Stadien erlaubt. Die Bund-Länder-Beratungen hatten am Montag keine einheitlichen neuen Regelungen ergeben.

tru

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