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ATSV Erlangen: Drei Verstärkungen und ein Abgang

Civelek und Araviakis kommen aus Vach - Fuchs neu im Trainerteam

ATSV Erlangen: Drei Verstärkungen und ein Abgang

Yuri Meleleo (links) wird dem ATSV Erlangen den Rücken kehren und zum ASV Vach zurückwechseln.

Yuri Meleleo (links) wird dem ATSV Erlangen den Rücken kehren und zum ASV Vach zurückwechseln. imago images / Zink

Der ATSV Erlangen vollzog im vergangenen Jahr einen größeren Umbruch. Viele altgediente und erfahrene Spieler verließen den Verein. Viele junge Spieler kamen hinzu. Dreimal stand dieses neu formierte Team seitdem in Liga und Ligapokal gemeinsam auf dem Feld. Dreimal verlor es - zweimal heftig. Die erneute Corona-Unterbrechung nutzte der ATSV, um mit zwei Neuzugängen noch einmal nachzujustieren. Vom ASV Vach kommen Cancut Civelek und Antonios Araviakis an die Paul-Gossen-Straße. Beide, sagt Abteilungsleiter Jörg Markert, "sind uns im Testspiel gegen Vach aufgefallen". Gerade vom technisch beschlagenem Civelek erhofft sich der ATSV-Macher einiges. "Er ist ein sehr starker Spieler. Er wollte unbedingt zu uns, um in der Bayernliga zu spielen und sich dort zu beweisen. Wir hoffen, dass er einschlägt."

Neben den beiden Neuzugängen aus Vach hat sich der ATSV Erlangen auch im Trainerteam verstärkt. Tobias Fuchs wird künftig die Torhüter des Bayernligisten unter seine Fittiche nehmen. "Tobi hat sehr viel Erfahrung und passt sehr gut in unser Team", sagt Markert. Der 46-jährige "Torhüter-Fuchs" streifte sich unter anderem selbst in seiner aktiven Zeit für die SpVgg Greuther Fürth, Jahn Forchheim und den FC Augsburg die Torwarthandschuhe über. Seit 2016 ist er als Torwarttrainer im Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Nürnberg tätig. ATSV-Stammkeeper Michael Kraut kennt Fuchs schon aus gemeinsamen Zeiten beim FC Eintracht Bamberg. Markert ist sich sicher, er wird "unsere Torhüter besser machen".

Der ATSV muss aber auch einen Abgang verkraften. Im Tausch mit den beiden Neuzugängen wird Yuri Meleleo zurück zum ASV Vach wechseln. "Er wollte zurück", so Markert, dem sei man nachgekommen. Weitere Transfers will der ATSV-Verantwortliche erst einmal nicht tätigen. Freilich schaue man sich immer wieder um. Jedoch sei es immer schwerer gute Spieler zu finden. "Wenn du einen Spieler haben willst, der dir wirklich weiterhilft, musst du entweder bei einem guten Bayernliga- oder Regionalliga-Team suchen", erklärt Markert und verweist auch aufs Finanzielle. Abgeben will er keine Spieler mehr. "Das ist nicht geplant."

Nun hofft Markert, dass sich seine Mannschaft nach der Winterpause möglichst schnell findet und einspielt, um nicht noch einmal in den Abstiegssumpf zu geraten. Zwar habe er keine Angst unten reinzurutschen, aber Respekt vor einer starken Liga. "Aber auch wir haben eine gute Mannschaft", sagt Markert, die nun im Ligapokal Spielpraxis sammeln soll, um dann für die Liga gewappnet zu sein. Im Ligapokal, so Markert, "haben wir ehrlich gesagt sowieso nur geringe Chancen".

dw