Basketball

Arbeitssieg gegen Italien: Spanien ist weiter

Mitfavorit entscheidet das Duell erst in der Schlussphase

Arbeitssieg gegen Italien: Spanien ist weiter

Glanzlos ins Viertelfinale: Marc Gasol (M.) und die spanische Nationalmannschaft haben Italien bezwungen.

Glanzlos ins Viertelfinale: Marc Gasol (M.) und die spanische Nationalmannschaft haben Italien bezwungen. Getty Images

In der Vorrunde hatte sich Spanien schadlos gehalten und sich mit drei Siegen für die Zwischenrunde qualifiziert. Anders als Italien, das im letzten Gruppenmatch Serbien unterlag. Allerdings fand der Europameister von 1999 deutlich besser in das Match gegen Mitfavorit Spanien und führte im ersten Viertel zwischenzeitlich mit zehn Punkten. Doch die Iberer rafften sich besonders gegen Ende des Spielabschnitts auf und glichen nach einem haarsträubenden Turnover von Luca Vitali durch den stark aufspielenden Sergio Llull zum 18:18 aus.

Es blieb ein enges Match, in dem Italien, bei dem unter anderem der ehemalige Bamberger Daniel Hackett zum Zug kam, zunächst das zweite Viertel für sich entschied und mit einer hauchdünnen Führung in die zweite Hälfte ging (31:30). Dafür gewannen die Iberer den dritten Abschnitt. Juancho Hernangomez von den Denver Nuggets ging mit 14 Punkten zu diesem Zeitpunkt voran.

Beim Stand von 50:48 für Spanien brachen die letzten zehn Minuten an, in denen die Führung zunächst mehrmals wechseln sollte, bis Italien durch einen per Instant Replay gecheckten Dreier von Danilo Gallinari auf 56:52 davonzog. Doch plötzlich ging nichts mehr bei den Blauen. Spanien ging 70 Sekunden vor der Schlusssirene durch Marc Gasol - es waren die ersten Punkte des NBA-Stars von den Toronto Raptors - mit 62:56 in Führung ging. Damit war der Weltmeister von 2006 auf die Siegerstraße eingebogen, denn umständlich agierende Italiener fanden nicht mehr zurück ins Spiel, das Spanien letztlich mit 67:60 gewann und damit zugleich ins Viertelfinale einzog.

pau

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