Bundesliga

Angebot setzt Streit unter Druck

Frankfurt: Neuer Zweijahresvertrag vorgelegt

Angebot setzt Streit unter Druck

Albert Streit und Sotirios Kyrgiakos

Der Topvorbereiter soll bleiben, das würde auch Sotirios Kyrgiakos (r.) gefallen. Doch Albert Streit überlegt noch. dpa

"Dazu möchte ich nichts sagen. Gehen Sie einmal davon aus, dass wir unsere Hausaufgaben machen", betont Heribert Bruchhagen, der Frankfurter Vorstandsvorsitzende. "Dazu möchte ich mich noch nicht äußern", meint Albert Streit.

Bisher ist der Spieler bis 2009 vertraglich gebunden, besitzt jedoch 2008 eine Ausstiegsklausel (eine Million Euro). Streit wollte bereits im Frühjahr zu Schalke 04 wechseln, doch die Klubs konnten sich über die Ablöse nicht einigen. Gerüchte, dass der Wechsel 2008 nachgeholt werden soll, halten sich hartnäckig. Streit bestritt bislang jedoch immer, bei Schalke im Wort zu stehen.

Die Eintracht-Führung will keine Chance ungenutzt lassen, den wertvollen Torvorbereiter, der erst am Sonntag beide Tore gegen Leverkusen (2:1) für Sotirios Kyrgiakos auflegte und damit seine Saison-Assists Nummer drei und vier erzielte, weiter zu binden. "Ich möchte im Moment nur weiter meine Leistung bringen, was bisher super klappt und werde mich zum gegebenen Zeitpunkt zu meiner Zukunft äußern", betont Streit. Wann dieser Zeitpunkt sei, könne er nicht sagen: "Das entscheiden andere." Wer, wollte er ebenfalls nicht verraten.

Michael Ebert