Regionalliga

Anfang: Neues Gefühl und neue Sorgen

Nach dem ersten Sieg zittert Werder vor der Möhwald-Diagnose

Anfang: Neues Gefühl und neue Sorgen

Wertet das 3:2 in Düsseldorf als "Brustlöser": Bremen-Coach Markus Anfang.

Wertet das 3:2 in Düsseldorf als "Brustlöser": Bremen-Coach Markus Anfang. imago images/Eibner

Der Mittelfeldspieler war am Samstagabend ein- und wieder ausgewechselt worden. Weil es nicht anders ging. "Der Knöchel ist stark geschwollen", verriet Markus Anfang am späten Samstagabend. Eine genaue Diagnose stand auch am Sonntag noch aus, soll aber an diesem Montag erfolgen. Schlimmstenfalls droht dem Ex-Nürnberger ein längerer Ausfall. Und Anfang damit ein weiteres Loch. Denn einmal mehr betonte der Coach, dass die Personalsituation unklar bleibt. "Es ist schwierig, über Konstanten zu reden."

Das 3:2 in Düsseldorf, der langersehnte erste Sieg seit dem 10. März dieses Jahres, wurde durch Doppelpacker Josh Sargent und Maxi Eggestein von zwei Profis herausgeschossen, deren Abgang bis zum Ende dieses Monats nicht unwahrscheinlich ist.

Sargent und Eggestein sind auf dem Sprung, der Norweger Fredrik Aursnes (25, Molde FK) als Ersatz für das zentrale Mittelfeld steht bereit. Doch trotz der noch bevorstehenden Umbauarbeiten im womöglich großen Stil glaubt der Coach an die befreiende Wirkung des Last-Minute-Erfolges: "Alle positiven Erlebnisse helfen uns." Düsseldorf wertet er als "Brustlöser." Denn: "Der Druck, so viele Pflichtspiele nicht gewonnen zu haben, war extrem. Das macht etwas mit Fußballern. Wir sind alle Menschen."

Sebastian Wolff