2. Bundesliga

Werder: Anfang hat mit Füllkrug "überhaupt kein Problem"

Werder hakt turbulente Woche ab und steht in Sandhausen unter Zugzwang

Anfang hat mit Füllkrug "überhaupt kein Problem"

Hat Sandhausen im Blick: Werder-Trainer Markus Anfang.

Hat Sandhausen im Blick: Werder-Trainer Markus Anfang. imago images/Nordphoto

Eine turbulente Woche liegt hinter dem SV Werder. Dem 0:3-Rückschlag in Darmstadt folgte die kurzfristige Suspendierung von Niclas Füllkrug nach Verbalattacken gegen Clemens Fritz. "Wir haben sicherlich ein oder zwei Themen gehabt", blickte Anfang auf die vergangenen Tage an der Weser zurück. "Das ist jetzt zum Glück auch in eine gute Richtung gelaufen", meinte der Trainer mit Blick auf Füllkrug, der "wieder im Training ist. Dass er uns zur Verfügung steht, da bin ich froh drüber", macht Anfang kein Hehl daraus, dass er weiter fest auf seinen Stürmer baut.

Ich habe mit Niclas überhaupt kein Problem.

Markus Anfang

Zumal der  28-Jährige ein Spieler sei, "der dazu beitragen kann, dass wir Spiele für uns entscheiden". Und Differenzen habe Anfang mit Füllkrug ohnehin nicht, wie der Coach betont: "Ich brauche da nichts ausräumen. Ich habe mit Niclas überhaupt kein Problem. Niclas stand bei zehn Pflichtspielen zur Verfügung und hat zehn Spiele gemacht. Fünfmal stand er in der Startelf."  Füllkrug habe auch nach den Verbalattacken gegen Clemens Fritz, Leiter Profifußball, "genau den selben Wert wie jeder andere Spieler in dieser Mannschaft".

Den kann er schon am Sonntag (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker) wieder beim Gastspiel in Sandhausen unter Beweis stellen. Denn da will der SVW das zweite Thema abhaken. Den unerklärlichen Auftritt in Darmstadt. Anfang wurmte es, "dass wir es nicht geschafft haben, nach dem richtig guten Spiel gegen Heidenheim in Darmstadt dementsprechend nachzulegen". Dem 3:0 gegen den FCH folgte bekanntlich nach der Länderspielpause das 0:3 bei den Lilien. "Das ist schade, ich glaube schon, dass wir die nötige Qualität und das Können haben. Aber es ist uns in Darmstadt nicht gelungen, das umzusetzen."

Werder und der "unangenehme" Gang an den Hardtwald

Nach den Nebengeräuschen unter der Woche liegt bei Werder die ganze Konzentration nun auf der Partie am Hardtwald. "Es ist sehr unangenehm, dort Fußball zu spielen. Sandhausen hält sich schon seit Jahren in der 2. Liga und zeigt immer wieder, worauf es ankommt", warnt Anfang. Sein Team ist gefordert, sonst steht die nächste turbulente Woche an der Weser auf dem Programm.

nik

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