Bundesliga

Andersson ist fit - Flügelzange steht bereit

Köln: Hector fällt aus, Duda wackelt

Andersson ist fit - Flügelzange steht bereit

Kölns Jonas Hector (li.) muss passen, Sebastian Andersson dagegen ist voll einsatzfähig.

Kölns Jonas Hector (li.) muss passen, Sebastian Andersson dagegen ist voll einsatzfähig. imago images

Jonas Hector wird dem 1. FC Köln gegen Frankfurt nicht zur Verfügung stehen. Die Nackenverletzung, die sich der Kapitän gegen Arminia Bielefeld zugezogen hatte, erweist sich als schmerzhaft und hartnäckig. Nicht genug damit: Auch Ondrej Duda zog sich im Länderspiel eine Verletzung zu: "Er hat einen Schlag abbekommen, bei ihm müssen wir abwarten", so Trainer Markus Gisdol.

Modeste ist "eine Option für den Kader"

Immerhin konnte der Trainer auch gute Nachrichten verkünden: "Sebastian Andersson ist voll einsatzfähig, ich gehe davon aus, dass er spielen kann." Der Mittelstürmer weilte bis gestern beim Münchner Bio-Statiker Ralph Frank, ließ dort sein blessiertes Knie behandeln und steigt heute wieder ins Training ein. Die gleiche Hilfe hatte kurz vorher bereits Anthony Modeste in Anspruch genommen, der ebenfalls seit der Rückkehr schmerzfrei trainiert, allerdings wegen fehlender Grundlagen noch keine Option für die Startelf darstellt: "Wir dürfen ihn nicht in irgendetwas reinjagen", warnt Gisdol, der den Franzosen immerhin "eine Option für den Kader" nennt.

Gisdol: "Ich bin froh, dass wir erst Sonntag spielen"

Zurück ins Team kommt Ismail Jakobs nach ausgestandener Muskelverletzung, er soll mit dem Ex-Frankfurter Neuzugang Marius Wolf die Flügelzange bilden. Gisdol: "Sie sind prädestiniert für die Startelf." Was auch daran liegt, dass sie über die komplette Länderspielphase in Köln trainieren konnten. Gisdol: "Unter den Umständen, die wir hatten, bin ich zufrieden, wie wir gearbeitet haben. Es ist wichtig, dass wir jetzt noch zwei gute Tage haben. Ich bin froh, dass wir erst Sonntag spielen."

Zeit blieb auch reichlich für die gründliche Analyse der ersten drei Spiele. Über die Gründe für die drei Pleiten ist man sich weitgehend einig, dass das Abstellen der individuellen Fehler ein großer Fortschritt in Richtung Erfolg wäre. Klingt einfach, ist aber wahrscheinlich das größte Hindernis auf dem Weg aus dem Tabellenkeller. Das belegen die drei Spiele dieser Saison eindrucksvoll.

Frank Lußem

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