EM

Alvaro Morata wird bei Spanien zur tragischen Figur

Trotz guter Leistung scheiden die Iberer aus

Alvaro Morata wird bei Spanien zur tragischen Figur

Scheiterte vom Punkt: Spaniens Alvaro Morata. 

Scheiterte vom Punkt: Spaniens Alvaro Morata.  Getty Images

Es war wahrlich kein leichtes Turnier für Morata. Der Angreifer, der zunächst im Sturmzentrum der Iberer absolut gesetzt war und auch von Trainer Luis Enrique stets Rückendeckung bekam, kam nicht gut rein. Nach der Partie gegen Polen, als er beim 1:1 sogar einen Treffer erzielte, berichtete er sogar von Drohungen gegen sich

Morata agierte sportlich unglücklich, ließ zwar gegen Kroatien ein weiteres Tor folgen, insgesamt blieben aber zu viele Chancen ungenutzt und zu viele Szenen unglücklich. Somit fand sich der 28-Jährige am Dienstag im Halbfinale zum ersten Mal in diesem Turnier zu Beginn auf der Bank wieder. Doch die Zeit des Stürmers sollte kommen, denn in der 62. Minute brachte ihn Luis Enrique für Ferran Torres ins Spiel. 

Spielersteckbrief Morata
Morata

Morata Alvaro

Trainersteckbrief Martinez Garcia
Martinez Garcia

Martinez Garcia Luis Enrique

Morata war heiß, zeigte eine gute Leistung und erzielte in der 80. Minute auch den Ausgleich. Es hätte also sein Abend werden können, denn er sorgte dafür, dass sein Team nicht nach 90 Minuten schon raus war. Doch nach einer torlosen Verlängerung kam dann das Elfmeterschießen. Der Stürmer übernahm als vierter Schütze seines Teams Verantwortung - und vergab, nachdem vorher auch schon der sehr stark aufspielende Dani Olmo verschossen hatte. Anschließend verwandelte Jorginho sicher und sorgte für den Finaleinzug der Italiener. Morata blieb am Ende des Abends nur die Rolle der tragischen Figur.

Busquets: "Das Team wird zurückkommen"

Natürlich war die Trauer groß bei der Furia Roja. Aber dieses Turnier und auch dieser Auftritt gegen Italien hat mächtig Mut gemacht. Denn Spanien war das bessere Team und hätte den Finaleinzug ebenfalls verdient gehabt. "Wir haben mit vielen jungen Spieler gespielt und diese ganzen Erfahrungen werden ihnen mächtig Selbstvertrauen geben. Das Team wird zurückkommen", richtete Kapitän Sergio Busquets nach dem Spiel den Blick stolz gleich wieder nach vorne. 

mst