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Die Bayernligen werden im klassischen Modus ausgespielt

Vereine stimmen gegen Aufteilung in kleinere Gruppen

Alternative abgelehnt: Bayernligen werden im klassischen Modus ausgespielt

Auch in der kommenden Saison werden der TSV Wasserburg (rot) und der FC Deisenhofen (blau) zweimal gegeneinander antreten.

Auch in der kommenden Saison werden der TSV Wasserburg (rot) und der FC Deisenhofen (blau) zweimal gegeneinander antreten. IMAGO / Lackovic

Rund anderthalb Wochen nach der Einteilung der Bayernligen steht nun auch fest, dass es keine weitere Aufteilung in kleinere Staffeln geben wird. Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hatte dieses Modell seinen Vereinen angeboten, doch die Fünftligisten im Freistaat wollen es lieber auf herkömmliche Art und Weise versuchen. Heißt: Im Norden (zwölf Vereine votierten für das klassische Modell, drei für das alternative Modell, zwei Enthaltungen) spielen die 18 Klubs ihre Saison in Hin- und Rückspiel aus, im Süden (13:5, eine Enthaltung) sind es 19 Mannschaften. Das verworfene Alternativmodell hätte aus einer geteilten Vorrunde in zwei Staffeln pro Liga sowie einer Final- und Abstiegsqualifikationsrunde (jeweils Hin- und Rückspiel) bestanden.

Verbandsspielleiter Josef Janker erklärt, warum der BFV eine Alternative in den Raum gestellt hatte: "Wir alle hoffen es nicht, aber auch in der neuen Spielzeit kann es dazu kommen, dass die Corona-Pandemie sich auf den Spielbetrieb auswirkt. Wir haben es deshalb ganz bewusst den Vereinen überlassen, ob sie in ihren Spielklassen klassisch mit Hin- und Rückrunde spielen wollen oder lieber nach einem alternativen Modell."

Ebenfalls neu in Bayern: Auch im Erwachsenenbereich kann ab sofort fünfmal gewechselt werden. Im Profifußball ist das schon seit geraumer Zeit gang und gäbe, in Bayern waren allerdings bislang nur drei Wechsel erlaubt.

stw/pm

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