Int. Fußball

Almelo geht ohne Trainer Wormuth in die Play-offs

Co-Trainer wird Heracles betreuen

Almelo geht ohne Trainer Wormuth in die Play-offs

Frank Wormuth ist nicht mehr Trainer bei Heracles Almelo.

Frank Wormuth ist nicht mehr Trainer bei Heracles Almelo. IMAGO/Pro Shots

Vier Mannschaften kämpften realistisch betrachtet am 34. Spieltag der niederländischen Ehrendivision noch um den Klassenerhalt. Almelo ging mit 34 Zählern und einer Tordifferenz von -14 mit der besten Ausgangsposition gegenüber Sparta Rotterdam (32/-20), Fortuna Sittard (32/-32) sowie Willem II Tilburg (30/-28) ins Rennen.

Absturz auf Rang 16: Heimniederlage gegen Rotterdam - Sittard gewinnt

Doch am Ende rutschte die Elf des deutschen Trainers Frank Wormuth noch auf den Relegationsrang 16 ab. Denn Almelo leistete sich im direkten Duell gegen Sparta Rotterdam eine 1:3-Niederlage vor eigenem Publikum, zudem gewann Fortuna Sittard in Nijmwegen mit 1:0. Sparta Rotterdam und Sittard zogen noch an Almelo vorbei, das nun bereits am Mittwoch (18.45 Uhr) sowie am kommenden Samstag (20 Uhr) gegen Excelsior Rotterdam in der 2. Runde der 'Quali Eredivisie' ran muss. Der Sieger der 2. Runde muss dann nochmals ein K.-o.-Duell der 3. Runde gewinnen, um den Abstieg zu vermeiden oder aufzusteigen.

Die maximal noch vier Spiele bis zum Klassenerhalt wird Almelo allerdings ohne Wormuth bestreiten, am Montag trennten sich die Wege. Nach Gesprächen mit Trainer, Stab und Spielern sei deutlich geworden, "dass das Vertrauen nicht ausreicht, um diese Play-offs mit Frank als Haupttrainer zu starten", erklärte der Verein im Osten des Landes. Für die Play-off-Duelle wird Assistenztrainer René Kolmschot das Team betreuen.

Die Amtszeit von Wormuth, der seit der Saison 2018/19 Heracles betreut hatte, wäre nach dieser Saison ohnehin beendet gewesen. Denn bereits im Winter wurde publik, dass es den 61-Jährigen, der auch lange Zeit für den DFB tätig war, zur neuen Spielzeit zum FC Groningen zieht.

jer