Bundesliga

Allofs bestätigt Interesse an Kruse

Wolfsburg: Zieht es den Gladbacher Stürmer zum VfL?

Allofs bestätigt Interesse an Kruse

Absprung nach Wolfsburg: Max Kruse (li.) ist im VfL-Visier.

Absprung nach Wolfsburg: Max Kruse (li.) ist im VfL-Visier. imago

"Es ist bekannt, dass Max Kruse die Möglichkeit hat, seinen Verein zu verlassen", erklärte Allofs und spielte damit auf die Ausstiegsklausel des Gladbacher Angreifers an, die bei rund zwölf Millionen Euro liegen soll. Kruses Vertrag in Gladbach läuft noch bis 2017, doch Wolfsburg hat den 27-Jährigen im Visier.

"Ja, wir beschäftigen uns mit ihm, wissen aber auch, dass wir nicht alleine sind", ließ Allofs wissen. Obwohl die Offensive bei den Niedersachsen hochkarätig besetzt ist, ist Kruse ein Thema. Der VfL-Manager begründet warum: "Kruse ist noch einmal ein Stürmer mit einem anderen Profil als die Stürmer, die wir haben."

Eine Entscheidung sei allerdings noch nicht gefallen, das letzte Wort in Sachen Kruse also noch nicht gesprochen. Für Kruse geht es zunächst darum, mit Mönchengladbach den dritten Platz gegenüber Leverkusen abzusichern und damit die direkte Teilnahme an der Champions League zu sichern. Die "Fohlen" liegen zwei Zähler vor der Werkself, lauern aber auch nur vier Punkte hinter Wolfsburg.

Königsklasse: Mit Gladbach oder dem VfL?

Kruse, der bei Werder Bremen beim Rekord-Heimsieg (8:1 gegen Bielefeld) am 29. September 2007 erstmals Bundesliga-Luft schnupperte, wechselte im Sommer 2013 vom SC Freiburg nach Mönchengladbach. Dort hat der ehemalige St. Paulianer 62 seiner bislang 130 Bundesliga-Spiele absolviert, 21 Tore geschossen, 20 Vorlagen geliefert und ist zum Nationalspieler gereift. Für die DFB-Auswahl hat der Offensivakteur bislang elf Partien bestritten. Der nächste Schritt heißt für ihn nun Champions League. Ob er in der Königsklasse für Mönchengladbach oder Wolfsburg antritt, wird sich zeigen.

Thomas Hiete/nik