Bundesliga

Ajorque bringt wieder Gardemaß in den Sturm von Mainz 05

Franzose unterschreibt nach dem Medizincheck langfristig

Ajorque bringt wieder Gardemaß in den Sturm von Mainz

Auf dem Weg zu einem Vertrag in Mainz: Ludovic Ajorque.

Auf dem Weg zu einem Vertrag in Mainz: Ludovic Ajorque. IMAGO/Just Pictures

"Wir haben schon länger versucht, ihn zu bekommen. Wir wollten keine Spieler, die uns ergänzen und keine kurzfristige Lösung, sondern jemand, der uns besser macht", betont Bo Svensson. Ludovic Ajorque ist schon länger im Visier der Mainzer, die vergangenen Sommer bereits Anthony Caci  von Racing Straßburg holten.

 "Er ist groß, bringt sehr viel Wucht mit und ist eine gute Anspielstation, außerdem eine richtige Bedrohung in der Box und er verfügt über ein gutes Kopfballspiel. Er gibt uns Körperlichkeit und arbeitet auch gerne gegen den Ball", fasst der FSV-Trainer die Skills des 28-Jährigen zusammen.

Er hat in dieser Saison natürlich keine super Quote.

Bo Svensson

In dieser Saison kamen diese in Straßburg allerdings nicht so zum Tragen. Das einzige Saisontor in 13 Einsätzen in der Ligue 1 resultierte aus einem Elfmeter. "Er hat in dieser Saison natürlich keine super Quote, aber die Jahre davor seine Torgefahr unter Beweis gestellt, in einer Liga, in der es nicht so einfach ist, Tore zu machen. Ich kenne ihn sehr, sehr gut", so Svensson. In der Vorsaison traf der 28-Jährige 12-mal (36 Einsätze) und 2020/21 sogar 16-mal (35 Einsätze).

Ob Ajorque bereits am Mittwoch gegen Borussia Dortmund zum Kader gehört, ist aus der Sicht des Trainers schwer zu beantworten: "Werden wir sehen, wie der Medizincheck läuft. Nachher ist Abschlusstraining." Der Franzose ist der Wunschspieler von Svensson, "wir haben uns nicht mit zehn anderen Spielern beschäftigt".

Mainz reagiert mit Ajorque auf die Verletzungsmisere im Angriff

Einen Stürmer mit Gardemaß hatte Mainz zuletzt bis Februar 2022 im Kader, Adam Szalai war allerdings drei Zentimeter kleiner als Ajorque. Mit der Verpflichtung reagiert der FSV auch auf die Verletzungsmisere im Angriff. Jonathan Burkardt, Delano Burgzorg und Marlon Mustapha sind nach ihren Operationen beziehungsweise Blessuren immer noch nicht im Mannschaftstraining. 

Michael Ebert

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