Bundesliga

Absage an Schieber: Kein Notnagel trotz Niederlechners Ausfall

Augsburg: Reuter sieht keine Personalnot im Sturm

Absage an Schieber: Kein Notnagel trotz Niederlechners Ausfall

Bleibt beim FCA außen vor: Augsburgs Stürmer Julian Schieber.

Bleibt beim FCA außen vor: Augsburgs Stürmer Julian Schieber. imago images

Die Liste ist kurz und bündig: Lediglich Niederlechner, Michael Gregoritsch und Alfred Finnbogason sind in dieser Spielzeit beim FCA unter der Rubrik Sturm verzeichnet.

Gegen die Berliner und womöglich auch noch länger wird Torjäger Niederlechner wegen einer Bauchmuskelverletzung ausfallen. Sein isländischer Offensivkollege war und ist immer wieder Opfer diverser Zerrungen, Risse oder Prellungen. Bleibt noch der Österreicher Gregoritsch, dem nach Möglichkeit nichts zustoßen sollte. Die Option Schieber, den die bayerischen Schwaben vor der Saison zum Abschied gedrängt und schließlich mangels Erfolg zur U 23 abkommandiert haben, ist dennoch keine Not-Variante.

"Wir verfügen über einen gut besetzten Kader und können es auffangen, wenn mal jemand ausfällt", sagt Manager Reuter, der damit unter anderem den gegen Mainz in vorderster Front eingesprungenen André Hahn meint. Der eigentlich auf den Flügeln beheimatete Angreifer kam beim 3:1 über Mainz im Zentrum zum Einsatz und zum siebten Doppelpack seiner Bundesligakarriere.

Wir verfügen über einen gut besetzten Kader und können es auffangen, wenn mal jemand ausfällt.

Stefan Reuter

"Es war schade, dass Flo Niederlechner ausgefallen ist. Aber André hat diese Position auch schon früher das ein oder andere Mal bekleidet. In Gladbach sogar über eine längere Zeit", so Reuter. Zusätzlich gibt es Gregoritsch, "der diese zentrale Position im Sturm auch schon in der Nationalmannschaft gespielt hat. Oder Fredrik Jensen, der das ebenfalls für Finnland gespielt hat. Wir haben also Alternativen im Kader".

Die Tür für Schieber bleibt zu.

George Moissidis

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