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Regionalliga: Aachens Coach Vollmerhausen: "Ein hartes Stück Arbeit"

Vor Spiel gegen Fortuna Düsseldorf II

Aachens Coach Vollmerhausen: "Ein hartes Stück Arbeit"

Seit Sommer ist Stefan Vollmerhausen Trainer bei Alemannia Aachen.

Seit Sommer ist Stefan Vollmerhausen Trainer bei Alemannia Aachen. picture alliance

Im Vorlauf der Saison machte Aachen die unübersichtliche finanzielle Situation zu schaffen. Dennoch konnte der Verein "trotz der späten Planung einen ordentlichen Kader" zusammenstellen, wie Trainer Vollmerhausen in einem Interview mit "RevierSport" erklärt. Man habe dennoch nicht unbedingt damit gerechnet, dass die Mannschaft so einen guten Start hinlegen würde.

An einen Aufstieg in die 3. Liga möchte Vollmerhausen aber noch nicht denken, obwohl in den Spielern "viel Potenzial schlummern" würde. "Wir denken nur von Spiel zu Spiel", so der 47-Jährige. In diesen Zeiten würde es keinen Sinn ergeben, sich über die Zukunft Gedanken zu machen, besonders wegen der Corona-Pandemie.

Jetzt gehe es erstmal gegen die Zweitvertretung der Fortuna aus Düsseldorf. "Wir Trainer haben es aktuell nicht einfach. Man kann eigentlich nur von Tag zu Tag planen." Auch die momentane Kadersituation mache ihm zu schaffen. Insgesamt sechs Spieler werden verletzungsbedingt ausfallen. Weitere drei kämpfen noch mit ihren Blessuren.

Harte Nuss Fortuna II

Das Spiel gegen die Fortuna wird für Vollmerhausen und seine Alemannia daher ein "hartes Stück Arbeit." Die Liga sei generell keine einfache Aufgabe und die Düsseldorfer seien mit erfahrenen Spielern wie Oliver Fink oder Kevin Hagemann oft noch "ein Level stärker", als sie es sonst schon sind. Laut Vollmerhausen gehöre der Tabellen-7. zu den besten Mannschaften den Regionalliga West. Mit einem Sieg gegen die Fortuna könnten die Aachener, die zwei Spiele weniger als Tabellenführer Essen (21 Punkte) haben, bis auf den fünften Tabellenplatz vorrücken und sich somit weiter in der oberen Tabellenhälfte festsetzen.

kon