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Tennis - Laura Siegemund kritisiert Unklarheit über US Open

In zwei Wochen müssten die Spieler und Spielerinnen anreisen

"Ziemlich intransparent": Siegemund kritisiert Unklarheit über US Open

Laura Siegemund

Wünscht sich einen besseren Informationsfluss: Laura Siegemund. picture-alliance

"Wir sind zwei Wochen weg davon, dass wir rüberfliegen müssten. Ich würde gern spielen, aber aus Planungsgründen wäre es jetzt schon schön, definitive Antworten zu haben", sagte die 32-jährige Schwäbin der Deutschen Presse-Agentur. "Findet es statt - und wenn ja, unter welchen Bedingungen genau?", fragte Siegemund. Es sei "ziemlich intransparent und der Informationsfluss uns Spielern gegenüber nicht ideal", kritisierte die Fed-Cup-Spielerin.

Trotz der nach wie vor hohen Covid-19-Zahlen in den USA und der Vorbehalte vieler Profis hält der US-Verband daran fest, zuerst das von Cincinnati nach New York verlegte Frauen- und Männerturnier und ab dem 31. August die US Open ohne Zuschauer auszutragen.

Ausnahmegenehmigung für quarantänefreie Einreise?

"Und unter welchen Bedingungen können wir zum Beispiel wieder zurück nach Europa, bekommen wir für eine quarantänefreie Einreise eine Ausnahmegenehmigung, wenn wir zurückkommen?", warf Siegemund auf. "Ich kenne die genauen Antworten nicht und wenn ich nachfrage, scheint mir vieles noch unklar."

Die Weltranglisten-65. ist in dieser Woche die einzige deutsche Teilnehmerin beim Neustart der WTA-Tour, der unter strengen Vorsichtsmaßnahmen in Palermo ausgetragen wird. "Ich denke, dass wir sehr lange kein normales Turnier haben werden", sagte Siegemund. Rund fünf Monate hatte die Tennis-Tour aufgrund der Coronavirus-Pandemie still gestanden.

dpa