21:03 - 18. Spielminute

Tor 1:0
Pogrebnyak
Rechtsschuss
Vorbereitung Cacau
Stuttgart

22:08 - 67. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Gebhart
für Hleb
Stuttgart

22:12 - 71. Spielminute

Gelbe Karte (Rangers)
Papac
Rangers

22:18 - 77. Spielminute

Tor 1:1
Bougherra
Rechtsschuss
Vorbereitung Rothen
Rangers

22:29 - 88. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Schieber
für Cacau
Stuttgart

22:34 - 90. + 3 Spielminute

Spielerwechsel (Rangers)
Nacho Novo
für Miller
Rangers

VFB

GLR

Champions League

Pogrebnyaks Tor ist zu wenig

VfB nur vor der Pause stark

Pogrebnyaks Tor ist zu wenig

Pavel Pogrebnyak

Auch wenn man es ihm nicht auf den ersten Blick ansieht, Pavel Pogrebnyak feiert sein Tor zum 1:0. picture alliance

Stuttgarts Trainer Markus Babbel hatte nach der 1:3-Niederlage beim HSV Sorgen um seinen angeschlagenen Spielmacher Hleb. Der Weißrusse wurde aber rechtzeitig fit und konnte auflaufen. Nicht so Magnin, der wegen eines Muskelfaserrisses passen musste. Den Schweizer ersetzte Boka. Babbel ließ im Gegensatz zur Partie in Hamburg wieder mit zwei Spitzen spielen und beorderte Cacau anstelle von Gebhart in die Startelf.

Auf Seiten der Rangers - trotz der Nullnummer beim FC Motherwell weiter Spitzenreiter in Schottland - setzte Coach Walter Smith im Angriff lediglich auf die Dienste von Miller. Boyd musste so mit einem Platz auf der Bank vorlieb nehmen. Der 39-jährige Kapitän David Weir fehlte verletzungsbedingt.

Ohne lange Anlaufzeit fand der VfB sofort glänzend in die Begegnung. Gerade eine halbe Minute war das Match alt, als Cacau nach einer Hilbert-Hereingabe das 1:0 auf dem Fuß hatte, ehe Pogrebnyak den von Rangers-Keeper McGregor abgewehrten Ball drüber setzte.

Es war der Startschuss für eine ausgezeichnete erste Hälfte des VfB, der den schottischen Rekordmeister gehörig unter Druck setzte. Pogrebnyak (6.), Cacau (10.) und Hitzlsperger (13.) gaben weitere Schüsse ab, ehe McGregor im Glasgow-Tor patzte. Nach einer Hitzlsperger-Ecke segelte der Torhüter unter dem Ball hindurch, konnte das 1:0 gegen Cacau aber gerade noch per Fußabwehr verhindern (16.).

Zwei Minuten später war es dann soweit. Cacau und Hilbert störten die Schotten im Spielaufbau und eroberten den Ball. Der agile Cacau machte sich rechts auf, passte im richtigen Moment nach innen zu Pogrebnyak, und der Russe netzte aus zwölf Metern abgezockt gegen die Laufrichtung McGregors zur Stuttgarter Führung ein (18.).

Nach gut 20 Minuten nahmen die Schwaben gegen sehr defensive und im Angriff äußerst harmlose Gäste erstmals etwas Schung aus der Partie, blieben aber dennoch spielbestimmend. 63 Prozent Ballbesitz nach 35 Minuten sprachen eine deutliche Sprache. Gegen Ende des ersten Abschnitts kam der VfB dann noch einmal. Cacau traf jedoch nur das Außennetz (38.), Pogrebnyak stand bei seinem Knaller an die Unterlatte im Abseits (45.).

CL: Alle Dienstagsspiele

Der zweite Durchgang begann längst nicht mehr so einseitig wie die erste Hälfte. Glasgow spielte nun mit und kam prompt zu seiner ersten echten Torgelegenheit. Rothen flankte auf Papac, der aus aussichtsreicher Position allerdings weit vorbeiköpfte (47.). Das Duell war nun relativ ausgeglichen. Stuttgart tauchte zwar öfter vor McGregor auf, als die Schotten vor Lehmann, was die Schwaben vorne zustande brachten, war aber allenfalls in die Kategorie "Halbchancen" einzuordnen.

Erst nach einer Stunde wurde es vor den Toren wieder etwas interessanter. Khediras Versuch per Brust wurde aber von der Linie geschlagen (60.), Lehmann parierte auf der Gegenseite mit etwas Mühe einen Rothen-Schuss (65.). Während Glasgow allen voran in Person von Papac zunehmend eine härtere Gangart einschlug - nach einem Tritt in Träschs Gesicht gab es Gelb (71.) -, ließen sich die Babbel-Schützlinge langsam aber sicher den Schneid abkaufen. Bougherra setzte sich rechts im Zusammenspiel mit Rothen durch, drang in den Sechzehnmeterraum ein und überwand Lehmann aus 14 Metern mit einem strammen Schuss ins kurze Eck (77.).

Der VfB kassierte nun dafür die Quittung, dass aus der ersten Hälfte nicht mehr Kapital geschlagen wurde. In der Schlussphase hatten die Schwaben sogar Glück, überhaupt einen Zähler in Stuttgart behalten zu haben. Naismith scheiterte aus kurzer Distanz bei einem Konter an Lehmann (84.), Davis traf in der letzten Minute der regulären Spielzeit aus 18 Metern nur den Pfosten. So blieb es beim 1:1, das letztlich auch in Ordnung ging, weil Stuttgart in den zweiten 45 Minuten stark abbaute.

Spieler des Spiels

Cacau Sturm

2,5
Spielnote

Nach gutem Beginn verflachte die Partie zusehends, die am Ende ein wenig von der Spannung lebte.

3,5
Tore und Karten

1:0 Pogrebnyak (18', Rechtsschuss, Cacau)

1:1 Bougherra (77', Rechtsschuss, Rothen)

Stuttgart

Lehmann 3 - Träsch 3,5, Tasci 3,5, Delpierre 3,5, Boka 4 - Khedira 3, Hitzlsperger 4, Hilbert 3,5, Hleb 4 - Cacau 2,5 , Pogrebnyak 3

Rangers

A. McGregor 4 - Whittaker 3,5, Bougherra 3 , McCulloch 4, Papac 5 - Thomson 4, Davis 4, Pedro Mendes 3, Rothen 3,5, Naismith 4 - Miller 4,5

Schiedsrichter-Team

Massimo Busacca Schweiz

2
Spielinfo

Stadion

Mercedes-Benz-Arena

Zuschauer

39.000

Der VfB Stuttgart erwartet am Samstag den 1. FC Köln, Glasgow ist am gleichen Tag zu Gast beim FC Kilmarnock.