19:25 - 25. Spielminute

Gelbe Karte
Levels
Gladbach

20:15 - 58. Spielminute

Gelbe Karte
Tiffert
Duisburg

20:18 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
Andersen
für Ede
Duisburg

20:21 - 65. Spielminute

Spielerwechsel
Neuville
für Colautti
Gladbach

20:21 - 65. Spielminute

Spielerwechsel
Reus
für Matmour
Gladbach

20:27 - 71. Spielminute

Gelbe Karte
Tiago
Duisburg

20:39 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Adler
für Caiuby
Duisburg

20:48 - 90. + 1 Spielminute

Tor 0:1
Andersen
Rechtsschuss
Vorbereitung Larsen
Duisburg

20:47 - 90. Spielminute

Spielerwechsel
Grlic
für Ben-Hatira
Duisburg

20:46 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
Bradley
Gladbach

BMG

MSV

Duisburg gewinnt erstmals im Pokal gegen Gladbach

Andersen schickt seinen Ex-Klub ins Tal der Trauer

Michael Bradley

Kopfstand: Der US-Amerikaner Bradley zeigte gegen Duisburg vollen Körpereinsatz. picture-alliance

Gladbachs Trainer Michael Frontzek musste im Vergleich zur 2:4-Schlappe gegen Hoffenheim auf Marx (muskuläre Probleme) verzichten. An seiner Stelle fand sich Bradley in der Startelf wieder. Duisburgs Coach Peter Neururer dagegen verlor am Wochenende nicht nur mit 0:3 gegen Bielefeld, sondern auch seinen bisher gefährlichsten Stürmer. Wagner zog sich am Wochenende eine Kapselbandverletzung im Knie zu und musste passen. Dafür meldete sich jedoch Caiuby nach überstandenen Leistenproblemen zurück und durfte gleich die Vertretung spielen. Ferner ersetzte Ede Tararache im Mittelfeld.

Erwartungsgemäß übernahmen die Borussen von Beginn an die Kontrolle in der Partie. Sie erspielten sich rasch mehr Ballbesitz, hatten dadurch mehr Spielanteile und kamen somit auch zu ersten klaren Torchancen. Allerdings gingen die Gladbacher viel zu verschwenderisch damit um: Dies galt insbesondere für Bobadilla, der zunächst zweimal an MSV-Schlussmann Starke scheiterte (5., 12.), ehe er einen Schnitzer des Schlussmannes - Starke hatte bei einer Flanke vorbeigegriffen - nicht entscheidend nutzen konnte (18.).

2. Runde: Dienstag-Spiele

Die Meidericher hingegen spielten über weite Strecken abwartend, sie legten ihr Hauptaugenmerk auf die Defensive und hätten nach 20 Minuten den Spielverlauf dennoch vollends auf den Kopf stellen können, doch Larsen jagte das Leder aus elf Metern deutlich über die Latte. Ansonsten kam von den Duisburgern in der Offensive sehr wenig. Sie versuchten zwar über schnelle Konter zum Erfolg zu kommen, allerdings fehlte es an Präzision beim finalen Pass. Beim Bundesligisten hingegen kam dieser ab und zu sogar an, doch hier fehlte es an Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. Tiago rettete in höchster Not gegen Brouwers (22.), ehe Colautti nur eine Minute später per Kopf zu unpräzise war.

Im weiteren Verlauf verloren die Borussen etwas an Elan, während der Zweitligist etwas mutiger aufspielte. Das Duell wurde nun offener, allerdings sorgten zahlreiche Fehlpässe zunächst für das Ausbleiben von klaren Möglichkeiten. Kurz vor der Pause sorgten die Gastgeber wieder für Gefahr, doch Matmour traf nur das rechte Außennetz (42.), ehe sich auch Arango in die Liste der glücklosen Gladbacher einschreiben durfte: Der Venezolaner scheiterte aus zwölf Metern an Starke (45.).

Zebras kommen auf Trab

Gladbachs Jaures köpft das Leder weg. Ben Hatira (li.) sieht zu.

Schneller am Ball: Gladbachs Jaures köpft das Leder weg. Ben Hatira (li.) sieht zu. picture-alliance

Durchgang zwei begann so ähnlich wie der erste, mit Gelegenheiten für Bobadilla: Der Argentinier war zuerst aber zu unentschlossen (47.) und schoss dann knapp drüber (48.). Doch auch die Zebras kamen nach der Pause auf Trab und brachten die Gladbacher Defensive ein ums andere Mal in die Bredouille. Allerdings bewahrte Borussias Schlussmann Bailly sein Team vor einem Rückstand. Gleich zweimal reagierte er glänzend gegen Ben Hatira (51., 54.).

Danach wurde es aber wieder ruhiger in den Strafräumen, die Partie wurde umkämpfter und hektischer, aber auch zunehmend spannender. Gegen Ende der regulären Spielzeit ging's dann wieder zur Sache. Dem eingewechselten Neuville versprang zuerst der Ball (67.), Bobadillas Freistoß segelte knapp am linken Pfosten vorbei (72.), ehe wiederum Neuville volley drüber schoss (75.). Auf der Gegenseite parierte Bailly gleich zweimal gegen den agilen Ben Hatira, der jeweils kraftvoll aus der zweiten Reihe abgezogen hatte (87., 88.). Alles sah demnach nach einer Verlängerung aus, doch dann schlug die Stunde des Ex-Gladbachers Andersen, der nach einem Doppelpass mit Larsen einfach mal aus 16 Metern draufhielt, in den rechten Winkel traf und die Überraschung perfekt machte.

Während es für Gladbach in der Bundesliga erst am Sonntag mit dem Duell gegen Freiburg weitergeht, gastiert Duisburg bereits freitags bei Rot-Weiß Oberhausen.