20:49 - 4. Spielminute

Gelbe Karte (FC Timisoara)
Alexa
FC Timisoara

21:12 - 27. Spielminute

Gelbe Karte (FC Timisoara)
Pantilimon
FC Timisoara

21:14 - 28. Spielminute

Tor 0:1
Gebhart
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Marica
Stuttgart

21:15 - 30. Spielminute

Tor 0:2
Hleb
Rechtsschuss
Stuttgart

21:48 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (FC Timisoara)
Borbély
für Scutaru
FC Timisoara

21:52 - 49. Spielminute

Gelbe Karte (Stuttgart)
Delpierre
Stuttgart

22:02 - 60. Spielminute

Gelbe Karte (Stuttgart)
Hleb
Stuttgart

22:03 - 60. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Elson
für Hleb
Stuttgart

22:11 - 68. Spielminute

Gelbe Karte (FC Timisoara)
Art. Karamyan
FC Timisoara

22:12 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (FC Timisoara)
Ionescu
für Magera
FC Timisoara

22:19 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Schieber
für Pogrebnyak
Stuttgart

22:19 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (FC Timisoara)
Latovlevici
für Art. Karamyan
FC Timisoara

22:28 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Rudy
für Gebhart
Stuttgart

TIM

VFB

Champions League Qualifikation

Hleb lässt seine Qualität aufblitzen

Stuttgart beendet Serie des rumänischen Vize-Meisters

Hleb lässt seine Qualität aufblitzen

Der rumänische Vertreter FC Timisoara sorgte in der vergangenen Runde für die größte Überraschung, als Uefa-Cup-Sieger Schachtjor Donezk ausgeschaltet wurde. Gegen Stuttgart musste Trainer Ioan Ovidiu Sabau aber auf den gelbgesperrten defensiven Mittelfeldspieler Bourceanu und Angreifer Winston Parks (Kniebeschwerden) verzichten. Scutaru und Magera erhielten daher eine Bewährungschance. VfB-Coach Markus Babbel hatte ebenfalls einen Ausfall zu beklagen. Lanig hatte sich beim 4:2-Derbysieg gegen Freiburg einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen. Kapitän Hitzlsperger kehrte dafür in die Startelf zurück. Ferner spielten Magnin und Marica anstelle von Boka und Cacau.

Artavazad Karamyan (li,) und Scutaru (re.) im Duell mit Stuttgarts Pogrebnyak.

Enge Deckung: Artavazad Karamyan (li,) und Scutaru (re.) im Duell mit Stuttgarts Pogrebnyak. picture-alliance

Beide Mannschaften zollten einander großen Respekt und begannen entsprechend vorsichtig. Anfangs dominierten die Abwehrreihen und kompromisslose sowie intensive Zweikämpfe prägten das Bild auf dem Rasen. Mit zunehmender Spieldauer fanden die Stuttgarter allerdings besser ins Spiel und kamen durch Khedira zur ersten klaren Torchance des Spiels. Allerdings scheiterte der 22-Jährige aus 23 Metern an einer glänzenden Reaktion von Timisoaras Keeper Pantilimon (15.). Dies war wie ein Weckruf für die Akteure auf dem Feld, die nun hüben wie drüben mehr für die Offensive taten. Jedoch fehlte es auf beiden Seiten an Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. Hitzlsperger schoss rechts vorbei (16.), Marica kam einen Tick zu spät (17.). Auf der Gegenseite klärte Delpierre in letzter Sekunde vor Bucur (18.), und Nibombé war per Kopf zu unpräzise (19.).

CL: Play-offs (Hinspiele)

Stuttgart strahlte aber mehr Souveränität aus und war deutlich ballsicherer. Nach 27 Minuten gab's die Belohnung! Marica tauchte im Sechzehner alleine vor Schlussmann Pantilimon auf. Dieser kam gegen seinen Landsmann zu spät, traf ihn am Fuß und brachte ihn zu Fall. Schiedsrichter Olegario Benquerenca aus Portugal entschied auf Strafstoß, den der 20-jährige Gebhart mit einem präzisen Rechtsschuss ins linke untere Eck souverän verwandelte (28.). Nur zwei Minuten später schlug die Stunde von Hleb. Der Weißrusse setzte zum Dribbling an und ließ gleich sechs Gegenspieler stehen. Im Strafraum überwand er aus spitzem Winkel linker Position mit einem Lupfer ins lange Eck per Außenrist den rumänischen Schlussmann Pantilimon.

Im direkten Gegenzug hatte Timisoara plötzlich den Anschluss auf dem Fuß, oder besser gesagt auf dem Kopf. Magera köpfte allerdings aus bester Position neben das Tor (31.). Etwas später war es Nibombé, der nach einer Ecke hochstieg. Sein Kopfball wurde aber von Tasci geklärt (37.). Der VfB hatte inzwischen einen Gang zurückgeschaltet, profitierte aber davon, dass die Rumänen nicht zielstrebig waren und die zu lässige Einstellung der Gäste bis zur Pause nicht bestrafen konnten.

Stuttgart kontrolliert - Timisoara harmlos

Der 20-jährige Gebhart trifft vom Elfmeterpunkt zum 1:0.

Nervenstark: Der 20-jährige Gebhart trifft vom Elfmeterpunkt zum 1:0. imago

Zu Beginn des zweiten Durchgangs reagierte Timisoaras Trainer Sabau mit der Hereinnahme des Ex-Lauterers Borbely, der für Scutaru kam. Die Gastgeber waren bemüht, den Anschluss zu schaffen, doch fehlte es an Ideen, Kreativität und dem notwendigen Tempo. Auf der anderen Seite taten die Stuttgarter nicht mehr als nötig und verlegten sich auf Ergebnisverwaltung. Das Abhandenkommen des Spielflusses war die logische Konsequenz.

Lediglich nach Einzelaktionen flackerte etwas Gefahr auf, doch Pogrebnyak (56.) und Marica (66.) scheiterten an Keeper Pantilimon. Auf der Gegenseite erging es Eder im Duell gegen Lehmann ebenso (67.). In der Folge sank das Niveau der Begegnung noch einmal ab und beide Mannschaften fieberten dem Schlusspfiff entgegen. Einzig der kurz zuvor eingewechselte Schieber sorgte in der Schlussphase aus der Distanz noch einmal für spärliche Höhepunkte (81., 84.).

Spieler des Spiels

Sami Khedira Mittelfeld

1,5
Spielnote

Ein temporeiches Spiel mit Torszenen vor allem im ersten Durchgang.

2,5
Tore und Karten

0:1 Gebhart (28', Foulelfmeter, Rechtsschuss, Marica)

0:2 Hleb (30', Rechtsschuss)

FC Timisoara

Pantilimon 3,5 - Eder 4, Nibombé 3, Cisovsky 4, Art. Karamyan 3,5 - Alexa 4 , Scutaru 5,5 , Stancu 5, Arm. Karamyan 5 - Bucur 4, Magera 5

Stuttgart

Lehmann 2 - Celozzi 3, Tasci 2, Delpierre 2 , Magnin 3 - Khedira 1,5, Hitzlsperger 3, Gebhart 3 , Hleb 2,5 - Pogrebnyak 3 , Marica 3

Schiedsrichter-Team

Olegario Benquerenca Portugal

3
Spielinfo

Stadion

Dan Paltinisanu

Zuschauer

23.446

Bevor es im Rückspiel am kommenden Mittwoch um 20.45 Uhr in der Mercedes-Benz Arena um den Einzug in die lukrative Königsklasse geht, steht für die Schwaben in der Bundesliga am Samstag die schwere Reise nach Dortmund an. Timisoara muss in der Liga ebenfalls am Samstag bei Unirea Urziceni antreten.