3. Liga Analyse

3. Liga 2009/10, 32. Spieltag
14:29 - 29. Spielminute

Spielerwechsel
K. Schulz
für F. Meyer
Kiel

15:06 - 52. Spielminute

Rote Karte
Holt
Kiel

15:07 - 54. Spielminute

Spielerwechsel
A. Öztürk
für Damjanovic
Wehen

15:15 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
Sykora
für T. Wulff
Kiel

15:15 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
Guscinas
für Vujcic
Kiel

15:16 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Ziegenbein
für St. Bohl
Wehen

15:19 - 66. Spielminute

Gelbe Karte
Jürgensen
Kiel

15:23 - 68. Spielminute

Spielerwechsel
Stroh-Engel
für Kunert
Wehen

15:29 - 74. Spielminute

Gelbe Karte
Billick
Wehen

15:30 - 76. Spielminute

Tor 0:1
Stroh-Engel
Rechtsschuss
Vorbereitung Boskovic
Wehen

15:46 - 89. Spielminute

Tor 1:1
Guscinas
Rechtsschuss
Vorbereitung Jerat
Kiel

KIE

WEH

Wehen Wiesbaden entführt einen Punkt aus Kiel

Last-Minute-Tor rettet Kiel einen Punkt

Holstein-Trainer Christian Wück stellte sein Team, das zuletzt mit 0:1 bei VfB Stuttgart II verlor und somit seit acht Spielen auf einen Sieg wartet, auf einer Position um. Er brachte Schryba für Müller.

Auf der Gegenseite nahm der Trainer des SV Wehen Wiesbaden, Gino Lettieri, im Vergleich zum 2:0-Heimsieg gegen Borussia Dortmund II folgende Veränderungen an seiner Elf vor: Kunert kam für Ziegenbein und Damjanovic für Türker.

Die Partie startete gleich mit einer guten Gelegenheit für Kiel. In der 2. Spielminute setzte Heider den Ball aus spitzem Winkel an den Pfosten. In der 8. Minute gab es auf der Gegenseite die erste Großchance: Damjanovic versenkte den Ball – allerdings befand er sich dabei im Abseits. Gegen Mitte der ersten Hälfte häuften sich Ballverluste und Fouls, wodurch kaum Spielfluss entstand.

Nach einer guten halben Stunde riss die Wück-Elf das Zepter an sich und begann stärker zu werden. Domaschkes Kasten geriet teils unter Dauerbeschuss, allerdings sprang für den Tabellenletzen nichts Zählbares dabei heraus.

Die zweite Hälfte begann ebenfalls mit einem Paukenschlag. Wehen Wiesbadens Bohl setzt das Leder nur knapp am Kieler Tor vorbei. Nur wenige Minuten später schwächten sich die Wück-Schützlinge selbst, als Holt mit einem rüden Foul Wolf von den Beinen holte – Schiedsrichter Florian Benedum zückte glatt Rot (51.).

Nach dem Platzverweis wurde das Spiel hitziger, allerdings blieben größere Chancen aus. Kiel drückte trotz Unterzahl weiter auf die Führung, doch es war der Gast, der überraschend das Tor erzielte. Dominik Stroh-Engel markierte das 0:1 für den SV Wehen Wiesbaden. Nach der Führung präsentierten sich die Hessen besser und erarbeiteten sich weitere Chancen.

Als alle schon mit einem Sieg der Lettieri-Schützlinge rechneten, fuhr Kiel einen Konter. Guscinas ließ sich die Ausgleichschance nicht nehmen und vollstreckte zum 1:1-Endstand (89.).

Am Samstag ist Kiel in Sandhausen zu Gast, während Wehen schon am Mitwoch in Regensburg antreten muss.