3. Liga Analyse

3. Liga 2009/10, 32. Spieltag
14:20 - 21. Spielminute

Spielerwechsel
Kandziora
für Nottbeck
Dortmund II

14:26 - 28. Spielminute

Tor 1:0
Hille
Rechtsschuss
Vorbereitung Piossek
Dortmund II

14:33 - 33. Spielminute

Gelbe Karte
Aygün
Sandhausen

14:40 - 40. Spielminute

Spielerwechsel
M. Throm
für D. Blum
Sandhausen

14:41 - 43. Spielminute

Tor 2:0
Hille
Rechtsschuss
Vorbereitung Tyrala
Dortmund II

15:03 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Pokar
für Hillenbrand
Sandhausen

15:05 - 51. Spielminute

Tor 2:1
Pokar
Linksschuss
Vorbereitung Waldecker
Sandhausen

15:23 - 69. Spielminute

Spielerwechsel
Kullmann
für Ginczek
Dortmund II

15:34 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Cenci
für Waldecker
Sandhausen

15:35 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Stiepermann
für Hille
Dortmund II

15:46 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
Mintzel
Sandhausen

BVB

SAN

SVS wehrt sich erst nach dem Seitenwechsel

Hilles Doppelpack hält den BVB am Leben

Theo Schneider, Trainer von Borussia Dortmund II, nahm in seiner Startelf gegenüber dem 0:2 beim SV Wehen Wiesbaden folgende Wechsel vor: Im Tor stand Focher für Höttecke, außerdem spielten Hille, Marcel Großkreutz und Ginczek für die Profis Feulner und Rangelov sowie Stiepermann.

Sandhausens Übungsleiter Frank Leicht brachte im Vergleich zum 3:2 über Osnabrück lediglich einen neuen Spieler: Hillenbrand ersetzte den gelbgesperrten Daniel Jungwirth im Mittelfeld.

Die Anfangsviertelstunde gehörte eindeutig den Gastgebern, die lauffreudig das Spiel machten und versuchten, den SVS früh unter Druck zu setzen. Die Gäste standen demnach tief in der eigenen Hälfte und lauerten ihrerseits auf Kontermöglichkeiten. Erst nachdem BVB-Coach Theo Schneider in der 19. Minute verletzungsbedingt auswechseln musste (Kandziora für Nottbeck) kam Sandhausen etwas besser ins Spiel und suchte selbst das Heil in der Offensive. Die Führung erzielten aber die Hausherren, als Hille SVS-Keeper Kirschbaum aus spitzem Winkel keine Chance ließ (26.).

Der 32. Spieltag

Nach dem Rückstand agierten die Gäste zwar nochmals druckvoller, der letzte Pass in die Gefahrenzone sollte aber weiterhin nicht ankommen. Lediglich Dorn tauchte gefährlich vor dem Tor von Focher auf, konnte eine Hereingabe von Blum allerdings nicht kontrollieren (37.). Fast im Gegenzug nutzte der BVB seine nächste Chance eiskalt und wiederum war Hille der Vollstrecker. Mit dem Vorsprung der abstiegsgefährdeten Dortmunder ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel brachte Frank Leicht mit Pokar für Hillenbrand einen frischen Mann, was sich bereits kurze Zeit später bezahlt machte: In der 50. Minute hielt der Joker der Gäste einfach drauf, sein Schuss wurde unhaltbar abgefälscht und landete so zum 2:1 in den Maschen des BVB-Gehäuses. Jetzt gingen die Sandhausener viel bissiger in die Zweikämpfe und waren in der Folgezeit spielbestimmend, was den Hausherren allerdings Räume für Konter bot. In der 65. Minute verpasste Torjäger Dorn nur knapp den Ausgleich, doch Focher klärte mit einer tollen Parade zur Ecke. Eine große Möglichkeit, doch noch einen Punkt aus dem Ruhrpott zu entführen, ließ SVS-Stürmer Ristic per Kopf in der Nachspielzeit ungenutzt. So blieb es beim überlebenswichtigen Sieg der abstiegsgefährdeten Dortmunder, dem SVS reichte eine gute zweite Hälfte nicht, um etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen.

Borussia Dortmund muss bereits am Mittwoch in einem Nachholspiel bei Dynamo Dresden antreten. Sandhausen ist am kommenden Wochenende Gastgeber für Holstein Kiel.