3. Liga Analyse

3. Liga 2009/10, 26. Spieltag
15:00 - 47. Spielminute

Tor 0:1
Ziemer
Rechtsschuss
Vorbereitung Ziegenbein
Wiesbaden

15:14 - 60. Spielminute

Spielerwechsel
Cenci
für S. Ristic
Sandhausen

15:17 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Türker
für Damjanovic
Wiesbaden

15:18 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Öztürk
für Jungwirth
Sandhausen

15:18 - 65. Spielminute

Tor 1:1
Dorn
Linksschuss
Vorbereitung Schauerte
Sandhausen

15:26 - 72. Spielminute

Tor 2:1
Öztürk
Rechtsschuss
Vorbereitung Dorn
Sandhausen

15:30 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Kunert
für St. Bohl
Wiesbaden

15:33 - 79. Spielminute

Spielerwechsel
A. Öztürk
für Ziemer
Wiesbaden

15:39 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Hillenbrand
für Fießer
Sandhausen

SAN

WIE

Wehen Wiesbaden überzeugt nur eine Halbzeit

Leicht beschert sich selbst den Sieg zum Einstand

Nach dem jüngsten 1:3 gegen Wuppertal musste Gerd Dais den Trainerstuhl in Sandhausen räumen. Nachfolger Frank Leicht veränderte die Startaufstellung bei seinem Debüt gleich einmal auf drei Positionen: Eberlein, Mintzel (nach Gelb-Rot-Sperre) und Ristic verdrängten Aygün, Throm und Cenci. SVWW-Coach Gino Lettieri hatte sein Debüt bereits beim 1:4 gegen Stuttgart II in den Sand gesetzt. Im Vergleich dazu bekamen Billick, Bohl, Wolf und Ziemer eine Chance von Beginn an, Hollmann (Oberschenkelverletzung), Hübner, Öztürk und Türker mussten weichen.

Die Gastgeber wollten mit neuem Trainer die Wende herbeiführen - und so traten sie zu Beginn auch auf. Aggressiv wurde der Weg nach vorne gesucht, bei der Chancenerarbeitung haperte es aber abgesehen von Glibos Kopfball (5.) noch. Anders die Wehener, deren ersten Angriff Damjanovic fast verwertet hätte: Aus guter Position schoss er Ziegenbeins Hereingabe vorbei (12.). Dann eroberte sich Ziemer gegen seinen ehemaligen Teamkollegen Glibo den Ball, scheiterte aber im Eins-gegen-eins an Kirschbaum (21.).

Der 26. Spieltag

Die Gäste gestalteten die Partie also schon bald mindestens ausgeglichen, hatten aber auch Glück, als Dorn freistehend vom Elfmeterpunkt rechts vorbeischoss (36.). Mehr gab es in einer immer zerfahrener wirkenden ersten Halbzeit nicht zu sehen. Das Unentschieden zur Pause ging vollauf in Ordnung.

Doch es hatte nur noch zwei Minuten Bestand: Der agile Ziegenbein spielte Reinert auf der linken Seite frei, und dessen Flanke verwertete Ziemer zur Wehener Führung. Sandhausen tat sich schwer, eine richtige Drangphase brachte die Leicht-Truppe nicht zustande. Dafür konnte sie sich auf ihren Torjäger verlassen: Nach einem Angriff über rechts vollstreckte Dorn in der Mitte - sein 17. Saisontor (65.). Und diesen Schock verdaute der SVWW nicht, schon sieben Minuten später drehte Sandhausen in Person von Joker Emre Öztürk nach einem Konter die Partie. Es war schon der Endstand. Zwar raffte sich Wehen noch einmal auf, die dicke Ausgleichschance blieb den Gästen aber verwehrt.

Dank einer Steigerung nach der Pause schnappte sich Sandhausen verdient alle drei Punkte und meldete sich im Aufstiegskampf zurück. Am kommenden Samstag kann in Regensburg nachgelegt werden. Der SVWW, der sich in der ersten Halbzeit sehr ordentlich präsentiert hatte, empfängt zur gleichen Zeit die Reserve des FC Bayern.