3. Liga Analyse

3. Liga 2009/10, 23. Spieltag
14:16 - 15. Spielminute

Tor 1:0
Mayer
Rechtsschuss
Vorbereitung Klarer
Heidenheim

15:11 - 54. Spielminute

Gelbe Karte
Mayer
Heidenheim

15:14 - 59. Spielminute

Spielerwechsel
Schnatterer
für Essig
Heidenheim

15:20 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Gül
für Bagceci
Heidenheim

15:27 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
S. Fischer
für R. Pinto
Sandhausen

15:26 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
Öztürk
für Dorn
Sandhausen

15:38 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Jarosch
für Mayer
Heidenheim

15:39 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Eberlein
für Hillenbrand
Sandhausen

15:44 - 88. Spielminute

Gelb-Rote Karte
Mintzel
Sandhausen

HDH

SAN

Mintzel fliegt vom Platz

Heidenheim mauert sich zum Erfolg

Heidenheims Trainer Frank Schmidt musste nach dem 2:1-Auswärtserfolg beim SV Wehen Wiesbaden zwei Veränderungen vornehmen. Göhlert fehlte aufgrund von Achillessehnenproblemen. Für ihn begann Beisel. Außerdem spielte Mayer anstelle von Heidenfelder. Auf der gegnerischen Seite konnte Sandhausens Coach Gerd Dais im Vergleich zum 1:0-Auswärtssieg bei Carl Zeiss Jena auf sein zuletzt eingesetztes Personal zurückgreifen. Auch die unter der Woche nicht vollkommen fitten Stürmer Dorn und Cenci konnten von Beginn an spielen.

Die Gäste aus Sandhausen fanden besser ins Spiel und kontrollierten vorerst das Geschehen. Doch in der sechsten Spielminute hatten die Hausherren die erste Chance zur Führung. Zuerst konnte Schlussmann Kirschbaum noch abwehren, im Nachschuss klärte Hillenbrand gerade noch auf der Linie. In der Folge sortierten sich beide Abwehrreihen und ließen kaum mehr Aktionen in Strafraumnähe zu. Dennoch fand Heidenheims Mayer eine große Lücke in der SVS-Abwehr. Im Duell mit Kirschbaum ließ er dem Keeper keine Abwehrchance mehr und schob souverän zur Führung ein (14.).

23. Spieltag

Nach dem Rückstand waren die Sandhauser kaum geschockt, hatten das Spiel weitestgehend im Griff und wollten gleich zurückschlagen, jedoch mussten sie immer wieder auf die Konter der Hausherren Acht geben. So war die gefährlichste Aktion der Gäste lediglich ein Distanzschuss von Dorn (16.). Sandhausen wurde immer stärker, und Heidenheim konnte sich kaum noch aus der Defensive befreien. Trotz des steigenden Drucks stand die Abwehrreihe weiterhin sehr kompakt und organisiert. Dennoch fand Cenci Hillenbrand, der an der Strafraumkante lauerte. Sein strammer Schuss konnte Schlussmann Sabanov um den Pfosten lenken (43.).

Der SVS kam mit viel Dampf aus der Kabine und hatte sofort die Gelegenheit zum Ausgleich, jedoch verfehlte Minztels Flachschuss sein Ziel äußerst knapp (47.). Heidenheim hingegen wirkte nach Wiederanpfiff in vielen Situationen, als wäre es noch in der Halbzeitpause. Kein Zweikampf konnte mehr gewonnen werden. Dennoch vermochten es die Sandhauser nicht, aus dieser Schwäche Kapital zu schlagen. So rannte der Gast in den letzten Spielminuten verzweifelt an und scheiterte am Ende am Abwehrbollwerk der Heidenheimer, da in den meisten Situationen der finale Pass nicht ankam. Wenn Sandhausen einmal durchkam, vereitelte Schlussmann Sabanov die Aktionen mit starken Reflexen wie gegen Cenci (78.). Kurz vor Abpfiff sah Mintzel noch die Gelb-Rote-Karte (88.). Am Ende blieb es beim glücklichen Erfolg für die Hausherren.

Der 1. FC Heidenheim gastiert am kommenden Spieltag sonntags bei der Reserve des FC Bayern, tags zuvor empfängt Sandhausen den Wuppertaler SV.