3. Liga Analyse

3. Liga 2009/10, 21. Spieltag
14:12 - 12. Spielminute

Tor 0:1
Schipplock
Rechtsschuss
Vorbereitung M. Fischer
VfB II

14:56 - 56. Spielminute

Spielerwechsel
Gül
für Weil
Heidenheim

15:00 - 60. Spielminute

Tor 1:1
Schnatterer
Rechtsschuss
Heidenheim

15:05 - 61. Spielminute

Spielerwechsel
Pazurek
für Hertner
VfB II

15:10 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Heidenfelder
für Mayer
Heidenheim

15:13 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
S. Hofmann
für M. Fischer
VfB II

15:13 - 73. Spielminute

Tor 2:1
Spann
Rechtsschuss
Vorbereitung Heidenfelder
Heidenheim

15:15 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Jarosch
für Schnatterer
Heidenheim

15:25 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Broghammer
für Feisthammel
VfB II

HDH

VFB

Stuttgart gelingt kein Befreiungsschlag

Heidenheim dreht das Spiel nach der Pause

Heidenheims Trainer Frank Schmidt veränderte nach dem 2:1-Erfolg beim Wuppertaler SV, der den vierten Sieg im fünften Spielen bedeutete, sein Team auf lediglich einer Position. Für Essig lief Schnatterer im Mittelfeld auf. Beim VfB Stuttgart II stellte Reiner Geyer nach dem 2:2-Heimremis gegen Dynamo Dresden ebenfalls auf nur einer Position um, und ließ Torhüter Hammel den Vortritt vor Stolz.

Der 21. Spieltag

Das Spiel konnte auch trotz widriger Witterungsbedingungen angepfiffen werden, da alle Kräfte mobilisiert wurden, um das Spielfeld rechtzeitig vom Schnee zu befreien.

In den Anfangsminuten war der VfB am Drücker und drängte auf den Kasten von FCH-Keeper Bodemer. Heidenheim verpasste in der 10. Minute durch Spann die Führung nur knapp. Anders auf der Gegenseite: In der 13. Minute legte der auf Bodemer zulaufende Fischer den Ball quer zu Schipplock, der sich nicht zweimal bitten ließ - 1:0 für den VfB. Die Partie war fortan von häufigen Unterbrechungen und vielen Fehlpässen geprägt. Heidenheim kombinierte zwar teils gefällig, es fehlte allerdings die zündende Idee, weshalb oft schon vor dem Strafraum der Stuttgarter Endstation war. Eine gute Chance für das Schmidt-Team ergab sich nach etwas mehr als einer halben Stunde. Nach einem abgeblockten Freistoß bekam Meier den Ball vor die Füße, verstolperte aber unglücklich. Kurz vor der Pause gab es wieder Gefahr für den Stuttgarter Kasten: Bagceci kam frei zum Kopfball (42.) und eine Minute später brachte Göhlert nach einer Standardsituation das Leder im Tor unter - aber Glück für die VFB-Youngsters: der Schiri entschied auf Abseits (42.).

Zu Beginn der zweiten Hälfte ging es zuerst wieder hin und her. Dass in der 61. Minute der Ausgleich für Heidenheim fiel, überraschte wohl alle Beteiligten. Schnatterer fand keinen Anspielpartner, fasste sich ein Herz und drosch den Ball aus knapp 20 Metern ins Stuttgarter Tor. Die Schmidt-Truppe gewann ihr Selbstvertrauen zurück und nahm nach dem Ausgleich das Heft in die Hand. In der 74. Minute wurde diese Überlegenheit mit dem 2:1 durch Spann belohnt. Kurz nach dem Führungstreffer der Heimmannschaft, rettete Bodemer zweimal glänzend (77. und 80.) und hielt somit den Sieg fest.

Mit dem Sieg konnte Heidenheim den Anschluss an die Spitze halten und beschert Stuttgart Abstiegsängste.

Heidenheim gastiert nach der Winterpause am 30. Januar in Wehen Wiesbaden. Stuttgart empfängt am gleichen Tag Wuppertal.