3. Liga Analyse

3. Liga 2009/10, 21. Spieltag
14:23 - 18. Spielminute

Tor 1:0
Kegel
Rechtsschuss
Vorbereitung Strifler
Dresden

14:49 - 45. Spielminute

Tor 2:0
Röttger
Rechtsschuss
Vorbereitung Savran
Dresden

15:16 - 56. Spielminute

Tor 2:1
Reinert
Rechtsschuss
Wehen

15:22 - 61. Spielminute

Tor 3:1
Röttger
Linksschuss
Vorbereitung Kegel
Dresden

15:24 - 63. Spielminute

Gelbe Karte
Nikol
Dresden

15:31 - 69. Spielminute

Gelbe Karte
B. Hübner
Wehen

15:32 - 72. Spielminute

Gelbe Karte
Schönheim
Wehen

15:38 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Damjanovic
für Boskovic
Wehen

15:43 - 82. Spielminute

Spielerwechsel
Pfeffer
für Röttger
Dresden

15:45 - 82. Spielminute

Spielerwechsel
Kunert
für Ziegenbein
Wehen

15:45 - 82. Spielminute

Spielerwechsel
St. Bohl
für Reinert
Wehen

15:42 - 82. Spielminute

Gelbe Karte
Weigelt
Wehen

15:51 - 90. Spielminute

Spielerwechsel
Zeiger
für G. Müller
Dresden

SGD

WEH

Zweiter Heimerfolg von Dynamo in Serie - Vierter Saisontreffer von Reinert

Röttger sorgt für Erleichterung

Dresdens Trainer Matthias Maucksch veränderte seine Startformation gegenüber dem 2:2 beim VfB Stuttgart auf zwei Positionen: Für die gesperrten Jungnickel und Hübener spielten Solga und Trehkopf von Beginn an. Sein Kollege Hans-Werner Moser, Trainer von Wehen-Wiesbaden, sah keine Notwendigkeit, seine Startelf zu verändern und schickte die gleiche Formation wie beim 1:1-Heimremis gegen Carl Zeiss Jena auf den Rasen.

Der 21. Spieltag

Bei bitterkalten Temperaturen erwischten die Gastgeber den besseren Start. Die Sachsen zeigten sich engagiert und attackierten die Gäste aus Hessen schon früh im Spielaufbau. Die erste gute Möglichkeit vergab Ersatz-Kapitän Savran bereits nach sechs Minuten, als Dresdens Top-Torschütze mit einem 16-Meter-Schuss an SVWW-Keeper Domaschke scheiterte. Auf der Gegenseite setzte Wehen-Wiesbaden durch Boskovic ein erstes Ausrufezeichen (15.). Drei Minuten später ging Dresden schließlich verdient in Führung: Strifler flankte von der rechten Seite scharf vor das Gäste-Tor, Domaschke verpasste die Kugel, sodass Kegel das Leder ohne Probleme aus zehn Metern über die Linie drücken konnte.

Nach dem Führungstreffer fanden die Gäste besser ins Spiel: Die Abwehr stand nun sicherer, im Mittelfeld wurden die Zweikämpfe aggressiver bestritten. Allerdings zeigte sich die neuformierte Dresdener Defensive um Oppitz äußerst stabil, so dass es zu keinen großen Möglichkeiten für die Moser-Elf kam. Glück hatten die Sachsen allerdings in der 32. Minute, als Schönheim einen Kopfball aus drei Metern genau auf Dynamo-Keeper Keller setzte.

Sechs Minuten später hatten die Maucksch-Schützlinge die große Chance zum zweiten Treffer, doch Domaschke parierte einen Müller-Hammer hervorragend. In der Schlussphase erhöhten beide Mannschaften die Schlagzahl: Domaschke war gegen Röttger auf dem Posten (42.), ehe Boskovic auf der anderen Seite aus fünf Metern am Dresdener Gehäuse vorbei schoss (43.). Mit dem Halbzeitpfiff schlug Dynamo dann doch noch zu: Savrans Schlenzer prallte vom Innenpfosten zu Röttger, der aus kurzer Distanz abstaubte (45.).

Nach dem Rückstand waren die Gäste nach der Halbzeit gefordert, mehr in die Offensive zu investieren. Doch zeigte sich die SGD hochkonzentriert und war bestrebt, das dritte Tor zu machen. Savran schlenzte von der Strafraumgrenze aus das Leder auf das Gehäuse der Gäste, Domaschke parierte aber ohne Probleme (53.). Aus heiterem Himmel gelang den Gästen zwei Minuten später der Anschlusstreffer: Reinert brachte einen Freistoß in den Dresdener Strafraum, die Kugel flog an Freund und Feind vorbei ins Netz (56.).

Nach einer kurzen Zitterphase gab Dynamo die richtige Antwort: Nach einem schönen Sololauf tauchte Röttger frei vor Domaschke auf und überwand Wehen-Wiesbadens Torhüter (61.). Die Gäste zeigten sich geschockt, Dynamo bestimmte das Geschehen auf dem Rasen. Von der Moser-Elf kam einfach zu wenig, um der Partie noch die entscheidende Wendung zu geben. In der Schlussphase feierten die Fans lautstark ihre Heimelf, die ein enttäuschendes Jahr 2009 erfolgreich abschließen konnte.

Dresden tritt nach der Winterpause am 29. Januar beim SV Sandhausen an. Wehen Wiesbaden empfängt am Tag darauf Aufsteiger Heidenheim.