3. Liga Analyse

3. Liga 2009/10, 21. Spieltag
19:25 - 39. Spielminute

Spielerwechsel
Ströhl
für Hillebrand
Erfurt

19:26 - 40. Spielminute

Gelbe Karte
Hauswald
Erfurt

19:30 - 44. Spielminute

Gelbe Karte
Pohl
Erfurt

19:54 - 51. Spielminute

Gelbe Karte
Ströhl
Erfurt

19:58 - 55. Spielminute

Gelbe Karte
M. Laux
Offenbach

20:00 - 57. Spielminute

Spielerwechsel
Mesic
für Türker
Offenbach

20:13 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Ulm
für Pospischil
Offenbach

20:21 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Stenzel
für Hauswald
Erfurt

20:27 - 84. Spielminute

Gelbe Karte
Mesic
Offenbach

20:30 - 86. Spielminute

Spielerwechsel
Smisek
für Semmer
Erfurt

20:29 - 86. Spielminute

Gelbe Karte
Heitmeier
Offenbach

20:37 - 90. + 3 Spielminute

Spielerwechsel
S. Pospischil
für M. Laux
Offenbach

OFC

ERF

Offenbach bleibt auch im fünften Spiel in Folge ohne Sieg

Orlishausen verlebt einen ruhigen Abend

OFC-Coach Steffen Menze baute seine Anfangself im Vergleich zur 2:4-Pleite – nach 2:0-Halbzeitführung - bei Erzgebirge Aue auf zwei Positionen um: Heitmeier ersetzte den etatmäßigen Kapitän Hysky in der Innenverteidigung. Chaftar agierte für den erkrankten Ulm im Mittelfeld.

Erfurts Trainer Rainer Hörgl nahm nach dem 1:1-Heimremis gegen die Zweitvertretung von Werder Bremen eine Änderung an seiner Startformation vor: Bölstler kehrte nach abgesessener Gelbsperre anstelle von Humbert in die Mannschaft zurück.

Die winterliche Witterung nahm in Offenbach Einfluss auf die Anstoßzeit. Da die Ankunft zahlreicher Fans, die sich noch auf dem Weg ins Stadion befanden, abgewartet wurde, gab Referee Raphael Siewert die Partie mit einer Viertelstunde Verspätung frei.

Die Gäste aus der thüringischen Landeshauptstadt fanden bei frostigen Temperaturen gut ins Spiel. So musste OFC-Keeper Wulnikowski bereits in der 2. Minute einen Semmer-Schuss entschärfen. Erfurt präsentierte sich auch fortan in der höhepunktreichen, wenngleich zunächst einseitigen Anfangsphase deutlich aktiver und zielstrebiger und kam so nahezu im Minutentakt zu guten Torgelegenheiten. Hauswald etwa schlenzte das Leder knapp über den Querbalken (4.). Drei Minuten später musste Wulnikowski gegen Kammlott erneut sein Können beweisen.

Während man den ideenlosen Hausherren die Verunsicherung anmerkte, blieb RWE im Offensivspiel präsenter. Allerdings ließen die Hörgl-Schützlinge in der 20. Minute eine Doppel-Chance zur Führung durch Semmer und Kammlott liegen, der aufgerückte Möckel stand anschließend im Abseits. Auf schwer bespielbarem Geläuf verflachte die Partie in der Folge. Dem OFC mangelte es vor dem Kabinengang weiter an kreativen Impulsen und Durchschlagskraft, um mehr als nur Halbchancen zu kreieren.

Der 21. Spieltag

Die zweite Hälfte begann nahezu identisch zu Durchgang eins. Die Thüringer kamen erneut wacher aus der Kabine. Kickers-Keeper Wulnikowski stand wieder einige Male im Fokus. In der 57. Minute reagierte Steffen Menze und ersetzte Solospitze Türker durch Mesic, der nach seiner Adduktorenverletzung wieder einsatzbereit war. Nach vorne schwungvoll zeigte sich aber weiter nur die Hörgl-Elf. Kammlott zielte in der 70. Minute freistehend über den Querbalken und vergab so die Chance zur Führung. In der Schlussphase lief hüben wie drüben nichts mehr zusammen.

Die Offenbacher Kickers gastieren nach der Winterpause am 31. Januar beim VfL Osnabrück. Erfurt empfängt bereits einen Tag zuvor den FC Ingolstadt im heimischen Steigerwaldstadion.