3. Liga Analyse

3. Liga 2009/10, 20. Spieltag
14:11 - 8. Spielminute

Tor 1:0
Schipplock
Linksschuss
Vorbereitung M. Fischer
VfB II

14:16 - 9. Spielminute

Gelbe Karte
Schipplock
VfB II

14:42 - 41. Spielminute

Tor 1:1
Savran
Kopfball
Vorbereitung G. Müller
Dresden

15:03 - 47. Spielminute

Tor 2:1
M. Fischer
Foulelfmeter,
Linksschuss
Vorbereitung Schipplock
VfB II

15:08 - 52. Spielminute

Gelbe Karte
Röttger
Dresden

15:10 - 54. Spielminute

Gelbe Karte
Didavi
VfB II

15:13 - 57. Spielminute

Spielerwechsel
Kastrati
für Petrovic
Dresden

15:20 - 61. Spielminute

Gelbe Karte
Kegel
Dresden

15:25 - 64. Spielminute

Gelbe Karte
Hübener
Dresden

15:26 - 65. Spielminute

Rote Karte
Jungnickel
Dresden

15:31 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Hindelang
für M. Fischer
VfB II

15:27 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Pfeffer
für Röttger
Dresden

15:40 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Riedle
für Schipplock
VfB II

15:41 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Zeiger
für Strifler
Dresden

15:42 - 86. Spielminute

Tor 2:2
Savran
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Savran
Dresden

VFB

SGD

Zwei Elfmeter, einmal Rot

Savran gleicht spät per Elfer aus

Stuttgarts Trainer Reiner Geyer änderte seine Starformation im Vergleich zur 0:1-Heimniederlage gegen Carl Zeiss Jena auf einer Position: Feisthammel spielte für Vecchione.

Dynamo-Coach Matthias Maucksch nahm nach dem 0:1 beim Wuppertaler SV zwei Veränderungen an seiner Startaufstellung vor und ließ Jungnickel und Nikol für Cozza und Soltau von Beginn an ran.

Gleich zu Beginn der Partie hatte Dynamo aufgrund eines abgefälschten Balls von Didavi die Führung auf dem Fuß, doch Schlussmann Stolz rettete mit einer Glanzparade seine Mannschaft vor einem frühen Rückstand (2.). Die "kleinen Stuttgarter" nutzten ihre Möglichkeiten dagegen konsequenter: Schipplock stand nach einem tollen Solo durch die Abwehrreihen der Dresdner frei vor Keeper Keller, dem er keine Chance ließ und den Ball sicher zur 1:0-Führung für die Geyer-Elf einschob (8.). Die Dresdner ließen sich durch den Gegentreffer zwar etwas aus der Ruhe bringen, doch waren sie fest entschlossen noch vor der Pause den Ausgleich zu erzielen. Dynamo befand sich nun im Vorwärtsgang und dominierte über weite Strecken das Spielgeschehen. Hierdurch entstanden allerdings Räume für Konter der Schwaben. Die Reserve des Bundesligisten verteidigte bis kurz vor Halbzeitpfiff gut, doch schien sie in der 41. Spielminute mit Durchgang eins schon abgeschlossen zu haben: Nach einer Hereingabe in den Strafraum der Gastgeber, köpfte Savran den Ball in Richtung Tor. Zwar kam Stolz noch ran, doch das Spielgerät ging zum Ausgleich für Dynamo nach einer engagierten Leistung über die Linie.

Der 20. Spieltag

Die zweite Halbzeit begann gleich mit einem Aufreger: Schipplock kam im Sechzehnmeterraum der Dresdner zu Fall. Der Unparteiische Marco Achmüller zeigte sofort auf den Punkt. Fischer trat an und verwandelte sicher zur erneuten Führung für die Zweitvertretung des VfB (47.). Nun musste Dynamo trotz der guten Leistung der ersten Hälfte zum wiederholten Male einem Rückstand hinterherlaufen. Im weiteren Spielverlauf wurden Parallelen zur ersten Hälfte sichtbar: Der VfB ging früh in Führung und stellte im Anschluss die Offensivbemühungen ein und verwaltete nur die knappe Führung, während die Sachsen auf den Ausgleich drängten. In diesen Bemühungen wurden sie allerdings in der 65. Spielminute erheblich geschwächt: Jungnickel sah nach einem Foul im Mittelfeld glatt Rot! Nun musste die dezimierte Maucksch-Elf nicht nur einem Gegentor hinterherlaufen, sondern auch noch einen Mann weniger kompensieren. Doch dies schaffte sie gut, denn war es der Partie nicht anzumerken, dass Dynamo nur noch zu zehnt spielte. Und Dresden sollte für die beherzte und engagierte Leistung belohnt werden: In der 84. Spielminute pfiff Achmüller erneut Elfmeter, dieses Mal jedoch für Dynamo! Der Torschütze zum 1:1, Savran, trat an und auch er gab sich keine Blöße und glich zum verdienten 2:2-Endstand aus (85.).

Stuttgart muss am kommenden Samstag bei Aufsteiger Heidenheim ran und Dynamo Dresden empfängt ebenfalls am Samstag Wehen Wiesbaden.