3. Liga Analyse

3. Liga 2009/10, 19. Spieltag
15:05 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Dortmund II)
Ginczek
für Hille
Dortmund II

15:19 - 60. Spielminute

Spielerwechsel (Kiel)
Sembolo
für F. Meyer
Kiel

15:19 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Kiel)
Siedschlag
für P. Nagel
Kiel

15:30 - 68. Spielminute

Tor 1:0
Hünemeier
Kopfball
Vorbereitung Tyrala
Dortmund II

15:33 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Dortmund II)
Neumeister
für Kullmann
Dortmund II

15:35 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Kiel)
Guscinas
für Vujcic
Kiel

15:38 - 82. Spielminute

Gelb-Rote Karte
Lamprecht
Kiel

15:50 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel (Dortmund II)
Evers
für Piossek
Dortmund II

BVB

KIE

Lamprecht sieht die Ampelkarte

Hünemeier macht's mit Köpfchen

Borussia Dortmunds Trainer Theo Schneider wechselte nach dem 0:2 bei Jahn Regensburg auf drei Positionen: An Stelle von Vrzogic, Evers und Boztepe spielten Götze, Piossek und Koch. Holstein Kiels Coach Christian Wück tauschte im Vergleich zum 1:1-Heimremis gegen den VfL Osnabrück notgedrungen ebenfalls dreimal. Für die gelbgesperrten Schyrba und Jerat sowie Nourie, der wegen eines Magen-Darm-Infektes passen musste, rutschten Boy, Jürgensen und Nagel in die Startelf.

Erwartungsgemäß starteten beide Teams eher zurückhaltend in das Sechs-Punkte-Spiel. Auch war gleich zu Beginn zu erkennen, dass den Akteuren der Ernst der Lage bewusst war. Kompromisslose Zweikämpfe waren an der Tagesordnung. Dabei waren die Störche die aktivere Mannschaft, ernsthaft durchsetzen konnten sich die Kieler aber nicht. Dortmund verteidigte solide und ließ kaum etwas anbrennen, allerdings kam Holstein zu einigen Standards, die aber allesamt nicht in Tore umgemünzt werden konnten. Erst nach 18 Minuten konnte Holt für Gefahr sorgen, sein Schuss aus der zweiten Reihe segelte jedoch drüber, kurz darauf setzte Vujcic den Ball knapp rechts daneben (21.).

Der 19. Spieltag

Von den Westfalen kam in der Offensive wenig, dafür konnte ihr Trainer, Theo Schneider, mit der dargebotenen Defensivleistung durchaus zufrieden sein. Die Borussen hatten zwar weniger Spielanteile, konnten aber die Kieler in der ersten Hälfte vom eigenen Tor weitgehend fernhalten.

Nach der Pause wurden die Gäste mutiger und gaben durch Kullmann, der nach einem Freistoß per Kopfball an Kiels Schlussmann Henzler scheiterte, die erste Duftmarke ab (52.). Das Duell wurde nunmehr offener, eine qualitative Steigerung gab es indes nicht. Torraumszenen blieben weiterhin absolute Mangelware.

Mit fortwährender Spieldauer kam der BVB zu Feldvorteilen und hätte nach einer Stunde in Führung gehen können, doch Hünemeiers Kopfball segelte knapp vorbei. Wück sah sich gezwungen zu reagieren, mit Sembolo und Siedschlag brachte er frische Kräfte, die dem Spiel der Kieler wieder mehr Struktur verliehen. Den Rückstand konnten sie aber nicht verhindern. Tyrala brachte einen Freistoß zu Hünemeier, der unbedrängt per Kopf einnetzte (68.).

Die Störche gaben sich nicht auf und drängten nun auf den Ausgleich, Zwingendes sprang jedoch nicht heraus. Anders die Dortmunder, die durch Ginczek nach einem Konter die Vorentscheidung auf dem Fuß hatten. Der Angreifer scheiterte allerdings am glänzend reagierenden Henzler (79.). Drei Minuten später mussten die Gastgeber den nächsten Rückschlag hinnehmen: Lamprecht foulte einmal zu oft und musste mit Gelb-Rot frühzeitig runter.

Tore und Karten

1:0 Hünemeier (68', Kopfball, Tyrala)

Dortmund II

Höttecke 3 - Koch 4, Sobiech 4, Hünemeier 2,5 , Götze 3 - Hasanbegovic 3, Großkreutz 4, Hille 4 , Tyrala 4,5, Piossek 4,5 - Kullmann 4

Kiel

Henzler 3 - K. Schulz 4, R. Müller 4, Boy 3, Lamprecht 4 - Vujcic 4 , Jürgensen 4, P. Nagel 4 , Holt 3, F. Meyer 4 - T. Wulff 4

Schiedsrichter-Team

Dr. Robert Kampka Mainz

3
Spielinfo

Stadion

Rote Erde

Zuschauer

903

Auch in Unterzahl drückten die Störche weiter und wären in der 89. Minute fast belohnt worden, doch BVB-Keeper Höttecke parierte gegen Holt und sicherte den so wichtigen Sieg, der am kommenden Samstag zu Hause gegen Wacker Burghausen vergoldet werden soll. Kiel hat dann zeitgleich Regensburg zu Gast.